Pressespiegel: „Fest des Zuhörens“

3. August 2011

 

CDU-FAMILIENFEIER Offenes Ohr für Sorgen / Kritik an Verkehr und verschmutztem Bahnhof

(elf). Das herbstlich-trübe Wetter strafte den Namen zwar Lügen, doch nach 18-jähriger Tradition blieb die CDU Flörsheim bei ihrer Einladung zum „Sommer- und Familienfest“ am vergangenen Sonntag und konnte sich über regen Zuspruch unter den Platanen an der Stresemann-Anlage trotz kühler Bedingungen freuen.

Verlockende Düfte nach Steaks, Würstchen, Geschnetzeltem und Bratkartoffeln aus großen Pfannen waren ebenso Anziehungspunkt wie das vielfältige Kuchenbüffet mit 15 Varianten vom selbst gebackenem, sodass bei rund 130 Besuchern meist die Küche kalt blieb und man sich zum Essen an den Biergarnituren traf. Zwar fiel die angekündigte „(Life)-Musik im Park“ wegen Krankheit aus, doch aus großen Boxen ertönte ein angenehmer Hintergrund-Sound, der den Gesprächen an den Tischen entgegen kam.

Denn Geselligkeit stand im Vordergrund, wenn es auch hie und da politische Themen gab. Als „Fest des Zuhörens“ bezeichnete denn auch CDU-Parteivorsitzender Marcus Reif die Veranstaltung und hatte ein offenes Ohr für Sorgen, Ratschläge und Kritik. Zur Sprache kamen dabei natürlich die Verkehrsprobleme speziell in Weilbach, aber auch die unschöne Situation rund um den Bahnhof mit Verschmutzung und stinkender Unterführung. Außerdem hörte er sich Klagen über die Parkplatzsituation zum Beispiel bei der Riedschule oder im Bereich Stadthalle und Schulen an sowie in der Eddersheimer, der Graben- und der Hauptstraße.

Zum Thema mangelnde Einkaufsmöglichkeiten in der Altstadt erhofft sich der CDU-Fraktionsvorsitzende ein überzeugendes Gesamtkonzept für das Axthelmgelände mit Geschäften, aber auch Orten der Geselligkeit. Konfrontiert wurde er zudem mit dem vermehrten Autoverkehr Richtung Flörsheimer Warte und Kritik an dem geplanten Aussichtsturm auf dem GRKW-Gelände neben dem Regionalpark-Portal.

„Es herrscht eine gewisse Unzufriedenheit“, war seine Bilanz, die allerdings breit gefächert sei und die er nicht als dramatisch einstufte. Wichtig sei es ihm in jedem Fall, die Bürger mit ins Boot zu holen und auch angesichts der Fragen zu bundespolitischen Entscheidungen wieder deutlicher zu machen, wo die Unterschiede der Ziele und Auffassungen zwischen den Parteien liegen.

Als Nächstes wolle man sich zunächst intern treffen, um über die Verkehrssituation und verschiedene Optionen in Weilbach zu diskutieren, denn auch in seiner Partei gebe es dazu keine einheitliche Meinung. „Fakt ist, die Umgehung ist abgelehnt und eine dritte Chance wird es nicht geben“, stellte er fest, also müsse man Wege finden, den Verkehr zu drosseln oder zu verlangsamen, und dafür sehe er eine Ampellösung an der Rüsselsheimer, Frankfurter und Mainzer Straße für geeignet ebenso wie die Umgestaltung der Mainzer Straße.

Quelle: Main-Spitze vom 03.08.2011

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