Bei der Neuverpachtung der Warte soll mehr auf Wickerer Belange Rücksicht genommen werden

2. September 2016

Ein Thema, das den Wickerern schon lange auf den Nägeln brennt,wird am kommenden Montag im Ortsbeirat behandelt. Es geht wieder einmal um die Warte, einem beliebten Ausflugsziel in den Weinbergen. Da dort eine Neuverpachtung ansteht, wollen die Ortsbeiräte in einem Antrag an den Magistrat erreichen, dass die Stadt bei den anstehenden Verhandlungen mit dem neuen Pächter über die GRKW ihren Einfluss geltend macht, damit auf die Interessen des Stadtteils und der ortansässigen Winzer besser als seither Rücksicht genommen wird.

300pxWillmyBeispielsweise weist Ortsvorsteher Christopher Willmy in dem Antrag auf die vielen Probleme hin, die immer wieder durch das verbotswidrige Befahren der Feldwege entstünden. Hier sollte auch der neue Betreiber in die Pflicht genommen werden, da auch für die Gäste der Warte, für Taxen und Busse die Zufahrt gesperrt sei. Im Interesse der Spaziergänger, der Radfahrer und der Landwirtschaft sollten die Feldwege außerdem durch eine Begrenzung der Anzahl der städtischen Durchfahrtsgenehmigungen für Mitarbeiter des Lokals nur für besonders dringend notwendige Fälle freigegeben werden.

Mit der Warte sollte natürlich auch eine Werbung für den heimischen Wein verbunden sein, stellt sich der Ortsvorsteher vor. Deshalb müsse sich im Angebot der Warte immer eine Mindestanzahl Weine aus Flörsheim und Wicker befinden. Auch der Außenbereich sollte wieder ansprechender gestaltet werden, fordert Christopher Willmy, möglichst ohne zusätzliche Zelte oder Pavillons. Soweit Gelände der Stadt mitgenutzt werden solle, dürfe dies nicht ohne eine entsprechende Gegenleistung erfolgen. Dabei sollte Einfluss auf die Anzahl der im Außenbereich zur Verfügung stehenden Plätze genommen werden. Nicht zuletzt sollte einer alten Forderung der CDU entsprechend endlich eine Erweiterung des bestehenden Parkplatzes Am Wartweg mit der GRKW vereinbart werden.

Quelle Foto: Nietner. Die Flörsheimer Warte ist ein optisches Aushängeschild der Gesellschaft zur Rekultivierung der Kiesgrubenlandschaft Weilbach.

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