CDU Flörsheim gratuliert dem Flörsheimer Ehrenbürger Mathäus Lauck zum 85. Geburtstag

10. März 2016

Der Flörsheimer Ehrenbürger Mathäus Lauck, einer der über die Stadt hinaus bekanntesten Bürger von Flörsheim, wird am Freitag, dem 11. März, 85 Jahre alt.

Die gute Entwicklung Flörsheims in den letzten Jahrzehnten sei untrennbar mit dem Namen des Jubilars verbunden, stellt der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes, Steffen Bonk, in seiner Geburtstagsgratulation heraus. Mathäus Lauck habe sich so viele Verdienste um die Stadt erworben, dass man sie im Einzelnen eigentlich gar nicht aufzählen könne. Auch sein Engagement für die Flörsheimer CDU sei immer beispielhaft und außerordentlich erfolgreich gewesen.

Mit 18 Jahren war Mathäus Lauck in die CDU Flörsheim eingetreten, die sein Vater mit gegründet hatte. Von Anfang an habe sein besonderes Interesse und sein politisches Engagement der Kommunalpolitik in Stadt und Kreis gegolten. 1954 sei er mit erst 23 Jahren Vorsitzender der Flörsheimer CDU geworden und 30 Jahre lang immer wieder in seinem Amt bestätigt worden. Darüber hinaus sei Mathäus Lauck Jahrzehnte lang Mitglied in den jeweiligen Partei- und Fraktionsvorständen der CDU-Verbände in Stadt, Kreis und Umland gewesen. 1960 wurde er in Flörsheim Stadtverordneter. 1968 wurde er zum Stadtverordnetenvorsteher gewählt, durch mehrfache Wiederwahl auf die Dauer von insgesamt mehr als 20 Jahren. Stadtverordneter blieb Lauck bis 2001.

„Er hat unendlich viel für unsere Stadt erreicht, denn Politik wurde nicht nur in der Stadtverordnetenversammlung, sondern auch im Kreistag und im damaligen Umlandverband gemacht“, betont Steffen Bonk. Die CDU-Abgeordneten aus Flörsheim hätten damals auf allen politischen Ebenen Einfluss gehabt – nicht zuletzt durch Mathäus Lauck. 1968 wurde Mathäus Lauck Mitglied des Kreistages des Main-Taunus-Kreises, seit 1997 war er dessen Vorsitzender. Aus diesem Gremium schied er im Jahr 2011 aus.

Von 1977 bis 1997 war er außerdem Mitglied des Verbandstages des Umlandverbandes Frankfurt; dort von 1977 bis 1997 Vorsitzender des Wirtschafts- und Verkehrsausschusses. Als Vertreter der Stadt Flörsheim bzw. des Main-Taunus-Kreises war Mathäus Lauck von Anfang an Mitglied der Aufsichtsräte der TERRA-Erschließungsgesellschaft (bis 2010), der GRKW, der Regionalpark GmbH bis Ende 2013, der Main-Taunus-Recycling GmbH und der Rhein-Main-Deponie GmbH bis 2011.

Besondere Verdienste erwarb sich Mathäus Lauck zusammen mit dem inzwischen verstorbenen Flörsheimer Landtagsabgeordneten Georg Badeck bei den schwierigen, aber letztlich erfolgreichen Verhandlungen im Rahmen der Gebietsreform, die zur Bildung einer neuen Stadt Flörsheim zusammen mit Weilbach und Wicker führten. Lauck war der Vorsitzende der Verhandlungskommission.

Trotz großer Widerstände gelang es ihm, für sein Verhandlungsergebnis über den Verkauf eines Teils des Flörsheimer Stadtwalds die Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung zu erreichen, wodurch Flörsheim der drohenden Enteignung zuvorkommen konnte. Und er war maßgeblich beteiligt an der Gründung der Gesellschaft zur Rekultivierung der Weilbacher Kiesgruben sowie der Regionalpark Pilot GmbH. Beides führte zur Durchsetzung der Regionalpark-Idee im gesamten Rhein-Main-Gebiet.

Diese Fülle von Aufgaben erlaube die Feststellung und Würdigung, dass Mathäus Lauck über Jahre und Jahrzehnte an allen wichtigen Entscheidungen in der Stadt, im Main-Taunus-Kreis und darüber hinaus auch in der Region beteiligt war und damit vielfach zu Gunsten seiner Heimat mit entscheidenden Einfluss genommen hat. Die erfolgreiche Suche nach geeigneten CDU-Kandidaten und deren Wahl zum Bürgermeister seiner Heimatstadt sei ohne Mathäus Lauck zudem lange Zeit nicht denkbar gewesen, erinnert der CDU-Vorsitzende Steffen Bonk.

Im Beruf war Mathäus Lauck als Diplomingenieur Vertriebsleiter eines mittelständigen Unternehmens in Baden-Württemberg auf dem Gebiet der Prozesstechnik. Mathäus Lauck ist mit Liesel Lauck seit 1958 verheiratet. Zu seiner Familie zählen drei Söhne und sieben Enkelkinder. Gefeiert wird am Freitag ab 10:30 Uhr in der Flörsheimer „Wiesenmühle“.

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