CDU Flörsheim gratuliert Ehrenstadtverordneten Wenzel Woller zum 80. Geburtstag

22. Januar 2013

Der Flörsheimer Ehren-Stadtverordnete Wenzel Woller war eine ungewöhnlich lange Zeit, insgesamt 24 Jahre lang, als aktives Mitglied der städtischen Gremien ehrenamtlich für das örtliche Gemeinwesen engagiert. Auf dem Wahlvorschlag der CDU wurde er im Jahr 1977 erstmals in die Stadtverordnetenversammlung gewählt, von ihr außerdem zweimal für insgesamt sieben Jahre als ehrenamtlicher Stadtrat in den Magistrat entsandt, bis er sich vor zwölf Jahren im Alter von 68 Jahren nicht mehr für die Stadtverordnetenversammlung zur Wahl stellte.

Wenzel Woller stammt aus dem ehemaligen Sudetenland, wo er in Pscheheischen auf die Welt kam. Mit vielen anderen teilt er das Schicksal derjenigen, die nach dem Krieg aus ihrer angestammten Heimat vertrieben wurden. 1946 in Flörsheim angekommen, wurde er mit seinen Eltern schnell heimisch und begann ein Jahr später bei Meister Georg Mohr eine Schreinerlehre, bis er sich 1970 beim Glas- und Metallbau der Firma Prassek in der Liebigstraße beruflich umorientierte, bis er 1998 in Rente ging.

Die Probleme der Vertriebenen, ihr Fuß fassen und ihr gedeihliches Einfinden in die neue städtische Umgebung, beispielsweise Wohnungsfragen, lagen ihm als Mitglied der kommunalen Körperschaften besonders am Herzen. Und so stellte er sich auch bereitwillig beim Bund der Vertriebenen als rühriger Vorsitzender des Ortsverbandes zur Verfügung. Er war ein Mann, der auf den Bürger zuging, der stets für jedermann ein offenes Ohr hatte. Und als gelernter Schreiner wie auch als Metallbauer war er ein Allroundmann und konnte sich somit für die CDU-Fraktion als Mitglied im Bau-, Verkehrs- und Umweltausschuss oder im Magistrat immer wieder mit vielen guten und praktikablen Vorschlägen einbringen.

Sein langjähriges ehrenamtliches Engagement für das Gemeinwesen wurde mit der Verleihung des Ehrenbriefs des Landes Hessen, der Überreichung des Ehrenrings der Stadt Flörsheim am Main und der Bürgermedaille in Silber gewürdigt. Außerdem verlieh ihm die Stadtverordnetenversammlung die Würdigung als Ehren-Stadtverordneter. Der Landesverband des Bundes der Vertriebenen überreichte ihm das Treuezeichen in Gold.

Der Partei- und Fraktionsvorsitzende des CDU-Stadtverbandes Marcus Reif dankt dem Jubilar für den langjährigen Einsatz für seine Heimatstadt und wünscht ihm noch viele Jahre in guter Gesundheit und Schaffenskraft.

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