CDU mit offenen Ohr vor Ort in der Bettfedernfabrik: Rohstoffe für Haute Couture

5. Februar 2011

Da staunten die zehn Mitglieder der CDU Flörsheim nicht schlecht. Bei einem Besuch im Unternehmen ‚Bettfedernfabrik Peter Kohl KG’ erfuhren sie, dass das Flörsheimer Traditionsunternehmen (seit 1903) auch namhafte Kunden in der Modebranche („Haute Couture“) beliefert. Dabei handelt es sich allerdings nicht um Betten, sondern um hochwertige Daunen für Jacken und Mäntel, erklärte Firmenchef Franz Kohl den Gästen.

Die CDU Flörsheim will bei ihren Besuchen von großen und kleinen Unternehmen in der Stadt erfahren, wo der Schuh drückt, welche Anregungen die Firmen für die Kommunalpolitik haben und wie man die heimische Wirtschaft konkret unterstützen kann. „Wir wollen auch zeigen, dass wir für die Unternehmen unserer Stadt da sind“, sagte CDU-Vorstandsmitglied Michael Bayer.

Vielen Flörsheimern ist das Flörsheimer Bettenhaus Peter Kohl vor dem Bahnübergang Weilbacher Straße bekannt, das von seiner Schwester Christel Neumann und deren Tochter Heike Neumann geführt wird. Dass aber in der Hafenstraße 25 ein weltweit vernetzter Produktionsbetrieb für die Verarbeitung hochwertiger Daunen existiert, wissen die wenigsten. 30 Mitarbeiter waschen und bereiten die Rohware auf, die unter anderem aus Osteuropa per Lastwagen angeliefert wird und nach Veredlung weltweit per Schiff, LKW und sogar auf dem Luftweg exportiert wird.

Firmenchef Franz Kohl, der die CDU-Vertreter durch den Betrieb führte, spricht sich denn auch vehement für die Entlastungsstraße B519 neu aus: „Die ist auch für unser Unternehmen wichtig.“

Interessant fanden die Christdemokraten, dass Daunen vom Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz kontrolliert werden. Fast täglich, bei jeder Versendung in das Ausland, ist der Kreisveterinär vor Ort und prüft die Ware. In einem Labor werden die Daunen sowohl bei der Einlieferung wie auch bei der Ablieferung untersucht. Der Umschlag ist rasant: Was am Morgen verarbeitet wird, muss spätestens am nächsten Tag in die Auslieferung – weil sonst die Lagerflächen nicht ausreichen.

Hier einige Impressionen des Besuchs:

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