Flörsheimer CDU wird gegen ausufernden Schilderwald aktiv

16. März 2014

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Die Flörsheimer CDU hält es für dringend notwendig, dass etwas gegen den in der Untermainstadt immer weiter ausufernden Schilderwald unternommen wird. Dieser müsse nicht zuletzt auch im Interesse eines schöneren Stadtbildes einmal gründlich ausgelichtet werden. Sie hat deshalb für die nächste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung einen Antrag eingebracht, um zu erreichen, dass gemeinsam mit den in Frage kommenden Stellen die aktuelle Situation vor Ort im Hinblick auf die Notwendigkeit der Verkehrsschilder überprüft wird. Überflüssige oder den Verkehrsteilnehmer verwirrende Verkehrszeichen sollten entfernt werden bzw. zumindest einmal probeweise abgedeckt werden, heißt es darin.

In der Begründung ihres Antrags verweisen der Fraktionsvorsitzende Marcus Reif und der in der Fraktion für Verkehrsfragen zuständige Stadtverordnete Frank Neugebauer auf die durchgehende Erkenntnis der Verkehrsexperten, dass allzu viele Verkehrsschilder die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer gefährdeten. Inzwischen habe man dementsprechend in die Straßenverkehrsordnung eine neue Bestimmung aufgenommen, wonach „so wenig Schilder wie möglich und so viele wie nötig“ aufzustellen seien.

Mehrere Städte im Main-Taunus-Kreis hätten inzwischen bereits die Situation mit ihren Verkehrsschildern bereinigt und dabei auf bis zu einem Drittel der ursprünglich vorhandenen Schilder verzichten können. Nach den Feststellungen der Lokalpresse gehöre Flörsheim inzwischen neben Eppstein, Hochheim und Kelkheim zu den letzten Städten im Main-Taunus-Kreis, die eine solche Bereinigungsaktion noch nicht durchgeführt haben. Hier bestehe sicher dringender Handlungsbedarf.

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