Main-Spitze: CDU blickt in die Zukunft

13. August 2019

Warum Fremde engagieren, wenn man einen vorzüglichen Akkordeonspieler in den eigenen Reihen hat? Beim Sommerfest der CDU Flörsheim sorgte Thomas Schmidt, Ortsvorsteher von Weilbach, für Unterhaltung.

FLÖRSHEIM – Warum Fremde engagieren, wenn man einen vorzüglichen Akkordeonspieler in den eigenen Reihen hat? Beim Sommerfest der CDU Flörsheim sorgte Thomas Schmidt, Ortsvorsteher von Weilbach, für Unterhaltung. Im herrlichen Grün des Stadtgartens hatten sich die Christdemokraten mit Bürgern und Gästen aus den koalierenden Parteien zusammengefunden, um wie Bürgermeister Dr. Bernd Blisch sagte, ins Gespräch zu kommen. 

Staatsminister Axel Wintermeyer, Chef der Hessischen Staatskanzlei, befragt nach Flörsheim und seiner Entwicklung, sagte: „Gut, jetzt gefällt’s mir noch besser“ in Anspielung auf das Dreierbündnis aus CDU, Galf und Freien Bürgern und die bereits fast einjährige Dienstzeit des Bürgermeisters Blisch. Renate Mohr (Galf) hat als Erste Stadträtin ihren Dienst am 28. Juli 2019 angetreten, frisch gewählt ist Stadtverordnetenvorsteher Michael Kröhle. Und im Oktober soll ein neuer Parteivorsitzender gekürt werden. Nach dem Rücktritt von Markus Töpfer im April hatte Fraktionsvorsitzender Christopher Willmy das Amt kommissarisch übernommen. Sie alle saßen beieinander, die Frauen hatten für Kuchen und Kaffee gesorgt, die Männer machten sich am Grill zu schaffen. 

Was auf künftige Taten blicken lässt: Der Haushalt ist endlich genehmigt. „Nächste Woche können wir richtig loslegen“, sagte Blisch erleichtert zum Ende der Sommerpause. Viele Dinge in den Stadtteilen hätten längst erledigt sein können, das wolle man nun angehen. Damit meinte er etwa die Sanierung des DJK-Sportplatzes, die Wasserleitungen auf dem Wickerer Friedhof, Arbeiten am Weilbacher Friedhof oder die Straßenmarkierungen in Flörsheim. Auch die die Geschäftsführung der stadteigenen Baugesellschaft Terra ist wieder besetzt, die lange Vakanz habe doch das eine oder andere Vorhaben behindert. 

Nach dem Zustand des Mainufers befragt, wo die Wege kaputt sind und man leicht über die Wurzeln der hohen Bäume stolpern kann, sagte Willmy: „Es gibt Gedanken ans Mainufer, aber wir wollen keine Komplettsanierung. Allein die Planung würde 100 000 Euro kosten.“ Und Blisch fügte an, man brauche keine neue Planung für den Parkplatz, für den Weg aber seien Ausbesserungen vorgesehen. „Vielleicht im nächsten Haushalt“, überlegte Willmy. 

Viele Wünsche gebe es zur künftigen Nutzung des seit zwei Jahren geschlossenen Marienkrankenhauses. „Dazu werden wir jetzt eine Vorlage im Magistrat einbringen“, sagte Willmy. Es gehe darum, die medizinische Versorgung der 20 000 Flörsheimer sicherzustellen, vielleicht mit einem ambulanten OP-Zentrum kombiniert mit altengerechtem Wohnen. 

Erfreulich: Die Bürgermeister-Lauck-Straße ist wieder geöffnet, früher als gedacht und rechtzeitig zum Schulbeginn. In Sachen Kindertagesstätten werde sich viel tun in näherer Zukunft des Rechtsanspruchs für Dreijährige wegen. „Aber wir brauchen die Krippenplätze genauso.“ 

Die Junge Union beteiligt sich an der „Fokus-vor-Ort-Kampagne“ des Kreisverbandes. Willmy sagte: „Die Partei lebt davon, dass man sich trifft und austauscht über die Generationen hinweg, mit Jung und Alt.“ 

Quelle: Main-Spitze vom 13. August 2019

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