Gemeinsamer Antrag: für mehr Grün auf dem Rathausplatz

19. Februar 2020

Seit der Fertigstellung des Rathausplatzes vermissen nicht nur die Bürgerinnen und Bürger das vom Vorgänger des jetzigen Bürgermeisters Dr. Bernd Blisch, zugesagte Grün. Wo der Platz zum Verweilen einladen könnte, wird er insbesondere im Sommer zum „Hotspot“, da er sich durch den grauen Steinbelag über die Maßen aufheizt.

„Der Magistrat der Stadt Flörsheim wird daher von der Koalition aus CDU, GALF und dfb gebeten zu prüfen, wie der Rathauspla2tz zusätzlich begrünt und damit für ein besseres Mikroklima gesorgt werden kann“, erläutert Frank Laurent, GALF-Fraktionschef, den Antrag.

„Der Rathausplatz gibt überwiegend ein äußerst tristes Bild ab: Viel Stein, viel Grau“, führt Marcus Reif, Fraktionsvorsitzender der CDU weiter aus. Und weiter: „Im zurückliegenden Sommer hat sich der Rathausplatz besonders an den heißen Tagen extrem aufgeheizt. Selbst in den Nächten sind die Steine, die wie ein Wärmespeicher wirken, so gut wie nicht abgekühlt. Für die Anwohner war das zum Teil unerträglich.“

Es gibt bereits einige wenige grüne Flächen, die sowohl dem Mikroklima guttun, die Lebensraum für Insekten bieten und die darüber hinaus auch dem Erscheinungsbild des Rathausplatzes zuträglich sind.

Thomas Probst, Fraktionschef des dfb, findet: „Ein schönerer, begrünter Rathausplatz würde sicher von den Bürgern in der Stadt besser angekommen und könnte sich zu einem lebendigen Zentrum entwickeln“. 

Welches Potential und welche Anziehungskraft der Ort hat, hat das Fest am 14. September 2019 auf dem Rathausplatz gezeigt, welches von den Flörsheimern überaus gut angenommen wurde. Darüber hinaus haben wissenschaftliche Studien gezeigt, dass Grün in der Stadt die Temperaturen an heißen Tagen bis zu 10 Grad Celsius senken kann, was in den zu erwartenden heißen Sommern Raum zum Durchatmen geben kann.

Mit der Begrünung des Rathausplatzes kann die Stadt Flörsheim den lokalen Auswirkungen des Klimawandels begegnen und gleichzeitig Lebensraum für Insekten und Vögel schaffen, deren Bestände mehr und mehr zurückgehen.

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