Ortsvorsteher Thomas Schmidt stellt zur Diskussion: Postfiliale im Haus am Weilbach unterbringen

10. April 2014

183257_m3msw600h450q75v64853_hkm_thomasschmidt002_160413Für den Weilbacher Ortsvorsteher Thomas Schmidt ist es nach wie vor ein wichtiges Anliegen, dass auch weiterhin die postalische Versorgung dieses Stadttreils gewährleistet ist, nachdem die Räume der seitherigen Postfiliale in der Haydnstraßpe zum Ende dieses Monats gekündigt wurden. Deshalb müsse so schnell wie möglich eine neue Unterkunft für die Post gefunden werden, und er erwartet, dass sich die Post entsprechend ihrem gesetzlichen Auftrag zunächst selbst mit allem Nachdruck um einen geeigneten Ersatz bemüht.

Er selbst ist seit geraumer Zeit ebenfalls auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten. Und so stellt er jetzt den Vorschlag zur Diskussion, die Postagentur nötigenfalls im zentral gelegenen Haus am Weilbach unterzubringen. “In Verbindung mit dem benachbarten Einzelhandel sehe ich darin eine sinnvolle Stärkung des Ortsmittelpunktes. Zudem kann bei einer vernünftigen Mietpreisgestaltung eine langfristige Lösung für die Postversorgung gefunden werden, die gleichzeitig einen Deckungsbeitrag für die laufenden Kosten des Hauses am Weilbach einbringt“, erläutert Schmidt. Dafür müsste allerdings der Vereinsraum im Erdgeschoß geopfert werden. Der Sitzungsraum im Obergeschoß und das gesamte Nebengebäude würden dagegen weiterhin für die Vereinsarbeit zur Verfügung stehen. Und auch wenn nach dem erhofften Einschreiten der Kommunalaufsicht die Weilbacher Verwaltungsstelle wieder vom Magistrat eingerichtet werde und insoweit der vertragsgemäße Zustand wieder hergestellt worden sei, wäre eine Postfiliale im Erdgeschoß kein Hindernis, sondern eine sinnvolle Ergänzung der gemeindlichen Dienstleistung. Auch die Weilbacher Kerb und der Weihnachtsmarkt und andere größere Feste wären an diesem beliebten Ortsmittelpunkt auch weiterhin ohne jede Einschränkungen möglich, findet der Ortsvorsteher.

Falls es der Post also nicht gelinge, in Weilbach möglichst schnell geeignete Räume für die postalische Grundversorgung des Stadtteils zu finden, müsste demnach sorgsam abgewogen werden, ob dafür der seither von den Vereinen und von Privatpersonen gern genutzte Raum im Erdgeschoß des Hauses am Weilbach hergegeben werden könne. Und dies stellt er hiermit zur Diskussion.

Die postalische Versorgung von über 3700 Bürgerinnen und Bürgern im Stadtteil ist für den Ortsvorsteher ein wichtiger Bestandteil eines prosperierenden und lebenswerten Stadtteils. Die Auswirkungen einer nicht mehr existierenden Postfiliale hätte man vor einem Jahr in der Kernstadt erleben können. “Ein Tourismus zur nächsten Postfiliale kostet den Bürger Zeit und erzeugt unnötigen Verkehr, von dem wir in Weilbach mehr als genug haben. Die Stärkung unserer Ortsmitte hingegen halte ich für eine in jeder Hinsicht sinnvolle Maßnahme.” schließt Ortsvorsteher Thomas Schmidt seine Stellungnahme ab.

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