Pressespiegel Ortsbeirat Stadtmitte: „Schandfleck“ soll verschwinden

10. Juni 2011

STADTMITTE Ortsbeirat sucht nach passender Gestaltung für Gisbert-Beck-Kreisel / Ideen sollen Magistrat vorgelegt werden

Um beide Gremien über die Sparmaßnahmen im Busverkehr der Linie 819 zu informieren, die wie berichtet mit dem Fahrplanwechsel im Dezember zu Änderungen führen, trafen sich die Ortsbeiräte aus Keramag-Falkenberg und aus der Stadtmitte zu einer gemeinsamen Sitzung.

Während die Einschränkungen im innerstädtischen Personennahverkehr von den Ortsbeiratsmitgliedern zur Kenntnis genommen wurden, löste der Antrag der CDU im Ortsbeirat Stadtmitte zur Gestaltung des Gisbert-Beck-Kreisels in der Wickerer Straße eine längere Diskussion aus.

Einig war man sich, dass der „Schandfleck im Stadtbild“ verschwinden müsse und dafür eine pragmatische Lösung gefunden werden solle, wie Marcus Reif (CDU) es ausdrückte.

„Da wäre Platz für einen schönen, großen Baum“, brachte Martin Neumann (Galf) seine Vorstellung von einer kostengünstigen und pflegeleichten Gestaltung ein. Mit einem Ergänzungsantrag rückten die Freien Bürger vor allem den Flörsheimer Namensgeber, Polizeihauptwachtmeister Gisbert Beck, in den Fokus, der als Leiter der Jugendverkehrsschule1983 in Eppstein-Vockenhausen einem Amokläufer zum Opfer fiel. Daher erläuterte Fabio Schmidt (dfb) den Vorschlag eines Ideenwettbewerbs an den Schulen, wobei Gestaltungsvorschläge verbunden wären mit einem Präventionsprojekt zum Thema Amoklauf. Nachdem Renate Mohr (Galf) vorschlug, das Schülerparlament einzubeziehen und Frank Neugebauer (CDU) hier Platz für mehrere Ideen sah, wurde einstimmig beschlossen, dem Magistrat alle Überlegungen zu einer Entscheidung vorzulegen.

In einem weiteren CDU-Antrag regen die Politiker die Aufstellung eines Briefkastens und einer Uhr im Einkaufszentrum Flörsheim Kolonnaden an. Während sich Fabio Schmidt (dfb) zudem einen Briefmarkenautomaten wünschte und Carola Gottas (Galf) das Aufstellen eines Glas-Containers anregte, erging schließlich die einstimmige Bitte an den Magistrat, in Verhandlungen mit der Deutschen Post und dem Betreiber des Einkaufszentrums zu erreichen, dass es einen Briefkasten und eine Uhr künftig geben werde.

Quelle: Main-Spitze vom 10. Juni 2011

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