Pressespiegel zur Sanierung und Erweiterung des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums

27. November 2010

Erst der Abriss, dann die Sanierung und Erweiterung

Auf dem Areal soll Platz für gläserne Mensa und ein lichtdurchflutetes Foyer geschaffen werden

Mehr Räume, mehr Qualität – das verspricht Landrat Berthold Gall (CDU) für das Graf-Stauffenberg-Gymnasium. Die Bildungseinrichtung wird saniert und ausgebaut. Mehr als 1200 Schüler werden dort unterrichtet.

Flörsheim. Das Graf-Stauffenberg-Gymnasium an der Bürgermeister-Lauck-Straße wird für rund 23 Millionen Euro saniert und erweitert. Das haben der Schul- und der Bauausschuss des Kreistages beschlossen.

Unter anderem entstehen auf dem Gelände des Gymnasiums eine Mensa mit Terrasse und eine Bibliothek mit IT-Arbeitsplätzen. «Das ist eines der größten Bauvorhaben, die der Main-Taunus-Kreis derzeit stemmt», so Landrat Berthold Gall (CDU). Der Kreishauschef nennt den Grund für die große Investition: «Die Schülerzahlen am Stauffenberg-Gymnasium sind in den vergangenen Jahren massiv gestiegen – die Schule platzt aus allen Nähten.» Waren im Jahr 2001 noch 740 Kinder und Jugendliche dort angemeldet, sind es mittlerweile rund 1240 Schüler.

IT-Arbeitsplätze
Der sogenannte Bauteil A soll abgebrochen und durch einen zweigeschossigen Neubau ersetzt werden. Darin wird unter anderem eine großzügig verglaste Mensa mit Cafeteria untergebracht. Im Sommer können die Schüler auch auf der Terrasse im Hof essen. Im ersten Stock wird nicht nur Platz für Klassenzimmer sein, sondern auch für eine Bibliothek mit IT-Arbeitsplätzen und Rückzugsmöglichkeiten zum ungestörten Lernen. Außerdem gibt es Musikräume mit einer besonderen Akustik und mit Lagerflächen für die Instrumente. Die Aula ist nur durch eine Faltwand vom Foyer getrennt, die bei Veranstaltungen beiseite geschoben werden kann.

Es sei für ihn eine Herzensangelegenheit, das Graf-Stauffenberg-Gymnasium zu einem «zukunftsfähigen Bildungszentrum auszubauen, das den diversen Schwerpunkten der Schule – zum Beispiel Musik und Naturwissenschaften – gerecht wird», so Gall. «Für das lärmgeplagte Flörsheim ist das ein wichtiges Zeichen des Aufbruchs.» Auch der Trakt B wird abgerissen. Im Neubau gibt es zum Beispiel ein großes Foyer, die Verwaltung und mehrere Klassen- und Betreuungsräume. «Mit dem lichtdurchfluteten Foyer erhält die Schule auch einen ganz neuen Haupteingang», erläutert Gall. «Eine große Mensa, mehr Räume und eine höhere Qualität» könnten die Stauffenberg-Schüler von dem Bau erwarten. Darüber hinaus wird die Schule auch innen – dies betrifft Decken, Böden, Wände – und außen – Fassaden, Fenster – weitgehend saniert. Dabei sollen zum Teil auch die naturwissenschaftlichen Fachräume saniert werden. Die Dächer der Neubauten sollen zudem begrünt werden. Der Baubeginn ist für das kommende Frühjahr geplant. Dauern werden die Arbeiten voraussichtlich bis zum Frühjahr 2014.

Erdwärme wird genutzt
Der Main-Taunus-Kreis hat in den vergangenen Jahren knapp 22 Millionen Euro im Stauffenberg-Gymnasium und in der Sophie-Scholl-Schule investiert. An der benachbarten Sophie-Scholl-Schule ist zum Beispiel mit Mitteln aus dem Konjunkturprogramm ein Erweiterungsbau entstanden. Es ist übrigens das erste Schulgebäude im Main-Taunus-Kreis, das mit Erdwärme geheizt wird.

Derzeit wird außerdem in Flörsheimer Stadtgebiet die Grundschule am Weilbach saniert und für die Sanierung des Altbaus der Riedschule sind bereits die Planungsarbeiten beendet worden. hk/meh

Pressespiegel:

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