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Stadt kommt wohl nicht zum Zug / Viererbündnis kritisiert Bürgermeister

FLÖRSHEIM – Das Anwesen in der Weilbacher Straße 5 ist so gut wie verkauft und der Käufer wird wohl nicht die Stadt Flörsheim sein. Nach Angaben von Jörg Guderian, dem Geschäftsführer der Flughafen-Immobilientochter Fraport-Casa, ist ein Verkauf an eine junge Familie mit Kindern geplant, aber noch nicht notariell protokolliert. Die Familie zahle auch einen höheren Preis als die 215 000 Euro, die die Stadt als mögliche Höchstgrenze festgesetzt hatte. Über diesen Umstand sei die Stadt in der vergangenen Woche informiert worden, so Guderian im Gespräch mit dieser Zeitung. (mehr …)

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Für eine gute Zukunft des Marienkrankenhauses und eine Sicherung der medizinischen Versorgung in Flörsheim am Main sehen wir – die CDU-Fraktion – eine Chance in einem Flörsheimer Ärzte-, Praxis- und Gesundheitszentrum als sozialer Campus. Hierfür haben wir einen Antrag formuliert, der gemeinsam mit der Kommunalpolitik und der Marienkrankenhaus GmbH bzw. der Waldbreitbach GmbH sowie den Ärzten und Medizinern ein Konzept erarbeiten soll. (mehr …)

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Beide Praxen bleiben erhalten und bieten den Grundstein für ein Ärztezentrum

Ende September schließt das Flörsheimer Marienkrankenhaus nach 113 Jahren Tätigkeit in der jetzigen Form. Das sind 113 Jahre Flörsheimer Geschichte, die bei den Dernbacher Schwestern mit einem 18-Betten-Haus beginnt und über die Dominikanerinnen, die ab 1955 die Geschicke des Hauses von den Dernbacher Schwestern übernahmen, bis hin zur Marienhaus GmbH, die über die letzten 13 Jahre Verantwortung trugen.

Leider ist ein Belegkrankenhaus in der Größe des Marienkrankenhaus nicht mehr zu finanzieren. Die Summe der ausstehenden Erstattungen der Krankenkassen reicht bei weitem nicht mehr für eine vollumfängliche wirtschaftliche Tätigkeit, was zu einer finanziellen Schieflage führte. Dazu gehört auch, dass die Belegkrankenhäuser nur etwa eine 80 %ige Kostenerstattung im Vergleich zu vollstationären Kliniken erhalten. Das gültige Krankenhausgesetz sieht übrigens die Schließung kleinerer Krankenhäuser vor, was das Marienkrankenhaus in eben diese Situation führte.

Das Marienkrankenhaus, der Förderverein, die Flörsheimer Politik und viele andere suchten in den letzten Monaten nach Wegen, eine alternative Zukunft für den medizinischen Bereich zu finden. Nun ist es vollbracht. Beide Praxen –von Wail Saad und Dr. Rudolf Krancher – bleiben erhalten und bieten weiterhin ihre medizinischen Dienste für ihre Kunden an. Das ist eine großartige Nachricht, bietet sie nämlich die ideale Basis, um die Option eines Ärztezentrums weiterzuentwickeln.

Die Herausforderung für die Politik in der Stadt, dem Kreis, dem Land und dem Bund ist es nun, die stabilen Voraussetzungen für die Fortführung des alternativen medizinischen Standorts Marienkrankenhaus als Ärztezentrum zu schaffen. Unser Dank gilt ausdrücklich dem Team um Herrn Osypka, Frau Saal, Frau Nohles, Schwester Lucina und dem Freundes- und Förderkreis Marienkrankenhaus Flörsheim e.V. für ihren Einsatz. 

Im Übrigen teilen wir ausdrücklich nicht den anwaltlichen Weg, den Bürgermeister Antenbrink beim Marienkrankenhaus einschlägt. Aus der Presse ist zu entnehmen, dass Bürgermeister Antenbrink sagte: “Laut der vertraglichen Vereinbarungen hätte das Krankenhaus die Stadt über die geplante Schließung informieren müssen. Dies sei aber nicht geschehen, sodass die Verwaltung offiziell von einer Weiterexistenz des Krankenhauses über den 1. Oktober hinaus ausgehen muss“. In der Sondersitzung auf Antrag der SPD zur Schließung des Marienkrankenhauses wurde im Beisein von Bürgermeister Antenbrink über die Schließung debattiert. Für alle Flörsheimer Politiker ist die Schließung ein bitterer Fakt. Wir sind sicher, dass in Gesprächen mit Herrn Osypka alle offenen Fragen zu klären sind. 

Marcus K. Reif
Fraktionsvorsitzender CDU Flörsheim am Main

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Höchster Kreisblatt vom 06.07.2017

Den Vorwurf der Kungelei weist das Mehrheitsbündnis aus CDU, Galf, dfb und FDP entschieden zurück. Gerd Mehler hatte in einer Presseerklärung der SPD Flörsheim unterstellt, die vier Fraktionen würden ohne Beteiligung des Bürgermeisters und der SPD mit der Fraport über Grundstücksgeschäfte verhandeln. (mehr …)

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Die Katze im Fraport-Sack

Bei der Frage nach dem Kauf einer Immobilie kam es in der Stadtverordnetenversammlung wieder zu einem politischen Kräftemessen. (mehr …)

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