HistorischerRundgangWicker (1)

Die Flörsheimer CDU sowie die CDU-Vertreter im Ortsbeirat Wicker laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum historischen Rundgang durch die Wickerer Straßen am Samstag, 20. Februar 2016, um 14 Uhr, Tor zum Rheingau, herzlich ein. Ortsbeirat Marcel Anthes und der stellvertretende Vorsitzende des Historischen Vereins Wicker, Dominik Strohkendl, kennen Ort, Menschen und deren Geschichten und werden sicherlich für einen kurzweiligen und interessanten Rundgang sorgen. Im Anschluss an die Führung wird gegen 16 Uhr Kaffee und Kuchen in der alten Goldbornschule gereicht. Wir freuen sich auf gemeinsames Beisammensitzen und gute Gespräche. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Leave a Comment

Adventskranz

Adventskranz

Rechtzeitig zum ersten Advent erhielt die Anlage am Tor zum Rheingau in Wicker wieder eine besonders attraktive Ausschmückung: Seit vielen Jahren haben die Wickerer CDU-Mandatsträger die Patenschaft für diesen schönen Ortsmittelpunkt. Nun haben sie auch in diesem Jahr wieder und nun schon zum fünften Mal um den Rand des dortigen Dorfbrunnens einen riesigen Adventskranz gewunden und ihn dem guten Brauch entsprechend mit vier Kerzenleuchten illuminiert. Auch der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Steffen Bonk ließ es sich nicht nehmen, in Wicker bei dieser Aktion mitzuhelfen.

In dieser stimmungsvollen Zeit vor Weihnachten ist dies sicher ein guter Beitrag zur Dorfverschönerung. „Es dürfte wieder der größte Adventskranz sein, den wir jemals in unserer Stadt hatten“, ist die frühere Ortsvorsteherin Berthilde Enders stolz. Sie hatte die Idee zu dieser Aktion

Bildunterschrift: Nach getaner Arbeit stellten sich die Aktiven der Wickerer CDU der Fotografin. Von links nach rechts: Steffen Bonk, Berthilde Enders, Luana Schnabel, Ulrike Heinrich, Gerhard Krämer, Claudia Müller, Marion Kneis und Norbert Hegmann.

Screenshot 2015-12-01 22.56.04

Leave a Comment

CDU-Anträge und Anfrage für den Wickerer Ortsbeirat

Wieder einmal wird die Tagesordnung einer Sitzung des Wickerer Ortsbeirats im Wesentlichen von Initiativen der Wickerer CDU-Ortsbeiräte bestimmt. Nach dem Bericht des Magistrats, bei dem eine Anfrage der Mandatsträger der CDU zum Sachstand eines von ihnen angeregten einstimmigen Ortsbeiratsbeschlusses zur Prüfung einer Teilsperre gegen das wilde Parken am Steinweg behandelt werden soll, wird sich der Ortsbeirat am Montag (29.6.2015) mit zwei Anträgen befassen, die Ortsvorsteher Christopher Willmy namens der Wickerer CDU-Ortsbeiräte eingereicht hatte. Zum einen geht es um die vermutete Zunahme der Abflüge bei Westwetter über Wicker, der andere Antrag hat wieder einmal das leidige Thema der beanstandeten Auffüllung bzw. Ausbesserung der Wickerer Feldwege zum Inhalt.

In dem Antrag zum Flugverkehr bezieht sich Ortsvorsteher Christopher Willmy auf die Feststellungen von mehreren Wickerer Bürgern, die beobachtet hatten, dass die Zahl der Abflüge vom Frankfurter Flughafen bei Westwetter in der letzten Zeit deutlich zugenommen habe. Insbesondere an Christi Himmelfahrt und am 13. Juni sei eine Vielzahl von Abflügen über Wicker festgestellt worden. Um festzustellen, ob und gegebenenfalls warum jetzt diese vielen Abflüge über Wicker erfolgen, sei eine entsprechende Klärung mit den zuständigen Stellen, insbesondere der Deutschen Flugsicherung erforderlich, betont der Ortsvorsteher.

Die vor Monaten vom Magistrat veranlasste Auffüllung oder Ausbesserung von Feldwegen war inzwischen schon mehrmals Gegenstand von Beratungen im Ortsbeirat gewesen. Zuletzt hatte der Bürgermeister bei einer Ortsbesichtigung den Ortsbeiratsmitgliedern angeboten, ihnen ein Gutachten zu zeigen, das der Stadt vorliege und beweisen würde, dass das aufgebrachte Material nicht umweltbeeinträchtigend und damit für den Wegebau geeignet gewesen sei. Bei der Einsichtnahme durch den Ortsvorsteher zeigte sich allerdings, dass dieses Gutachten überhaupt nicht das Material behandelte, das im Bereich Wicker aufgebracht wurde. Wie der Ortsvorsteher feststellen musste, bezog sich dieses Gutachten auf ein völlig anders geartetes Material, das zudem bei einem Weg in der Gemarkung Flörsheim und überhaupt nicht in Wicker verwendet wurde. „Abgesehen davon, dass dieses Gutachten das in Flörsheim ausgebrachte Material nicht für völlig unbedenklich hält, liegen offenbar keine Erkenntnisse über das in der Gemarkung Wicker verwandte Material vor“, vermutet der Ortsvorsteher. Hier sei daher unbedingt ein Gutachten auch bezüglich des in Wicker eingesetzten Materials erforderlich.

Aus diesem Grund haben die Wickerer CDU-Ortsbeiräte für die nächste Sitzung des Ortsbeirats folgenden Antrag eingebracht: „Der Magistrat wird gebeten, ein Gutachten darüber einzuholen, welches Material bei der Verfüllung/Ausbesserung der Feldwege in der Gemarkung Wicker, also in der Wickerbachaue auf dem zu der Brücke führenden Feldweg sowie bei dem vom Ortsbeirat besichtigten Feldweg nebst den weiteren in diesem Bereich verfüllten/ausgebesserten Wegen verwandt wurde, ob dieses Material die Umwelt belastet, ob das ausgebrachte Material für die Erstellung von Feldwegen geeignet ist und, ob die Aufbringung des Materials sach- und fachgerecht erfolgte.“

Leave a Comment

logo_mainspitze

WICKER – (elf). Es gab sie immer mal wieder, die offenen Stammtische der CDU. Jetzt will man sie regelmäßig wieder aufleben lassen und startete mit einer Einladung „Auf ein offenes Ohr“ im Gutsausschank Allendorff in Wicker. „Wir stecken mitten in den Vorbereitungen für den Kommunalwahlkampf“, begründete CDU-Parteivorsitzender Steffen Bonk das Aufgreifen der Stammtischidee, hier mit Leuten ins Gespräch zu kommen, die kein Mandat haben.

Wie angekündigt stand bei den knapp 20 Teilnehmern, darunter zahlreiche Christdemokraten aus Weilbach, die gesellige und lockere Atmosphäre im Vordergrund, während aktuelle Themen am Rande eine Rolle spielten. So stellte der Wickerer Ortsvorsteher Christopher Willmy fest, dass bei der eingerichteten Umleitungsstrecke wegen des Kreiselbaus nicht alles gut gelaufen sei, aber in einigen Fällen bereits Abhilfe geschaffen wurde und noch wird (wir berichteten).

Beschwerden per E-Mail

„Es kommen schon einige Beschwerden“, wies Willmy auf fast tägliche E-Mails hin, die an ihn adressiert würden und in denen es beispielsweise um zu schnelles Fahren in der Rheingaustraße oder einen weiteren Zebrastreifen für Schulkinder gehe. So wolle er Kontakt zum Elternbeiratsvorsitzenden der Goldbornschule aufnehmen, um gemeinsam über Probleme und deren Beseitigung zu beraten. Für ihn sei auch das Thema der Verfüllung der Feldwege nicht abgeschlossen, ebenso wenig wie eine Parkplatzerweiterung für die Flörsheimer Warte durch die GRKW.

Über Verbesserungen auf dem Friedhof, wie gesäuberte und ausgebesserte Wasserbecken und neu eingesäten Rasen, freute sich Willmys Amtsvorgängerin Berthilde Enders, während ihr die Geothermie-Diskussionen im Nachbarort Massenheim Sorge bereitet: „Wir haben schon die Deponie und die Flugzeuge und wollen nicht, dass auch noch die Erde bebt“. Beide waren sich einig, dass die abgeschlossene Sanierung der Pfarrhausstraße als verkehrsberuhigter Bereich gelungen sei.

„Brauchen wir in Flörsheim ein Familienzentrum?“ kritisierte Steffen Bonk das Vorpreschen der Galf mit dem Standortvorschlag in der Erzberger Straße und widersprüchlichen Zahlen, die die CDU als Opposition nur schwer durchschauen könne. Wenig vorantreiben könne die CDU auch die Realisierung der kleinen Umgehung Weilbach, halte aber eine Informationsveranstaltung über den derzeitigen Stand für sinnvoll, um den Bürgern nicht das Gefühl zu geben, da passiere ja nichts. Bedauerlich fand der CDU-Parteivorsitzende die Diskussion um eine Satzung für das Stadtarchiv, die in der letzten Stadtverordnetenversammlung die Gemüter erhitzte: „Das ist unglücklich gelaufen“, stellte er klar. Man habe lediglich dafür plädiert, erst geeignete Räume zu finden, um eine vorab verfasste Satzung nicht später ergänzen zu müssen.

Quelle: Main-Spitze vom 22. Juni 2015

Leave a Comment

Umleitungen Grafik: Bearbeitung VRM. Quelle: Main-Spitze
Umleitungen Grafik: Bearbeitung VRM. Quelle: Main-Spitze

Umleitungen Grafik: Bearbeitung VRM. Quelle: Main-Spitze

Zentrales Thema der Wickerer Ortsbeiratssitzung war der bevorstehende Baubeginn des Kreisels an der Kreuzung Flörsheimer-, Graben- und Kirschgartenstraße, der über 150 interessierte und besorgte Bürgerinnen und Bürger in die Goldbornhalle lockte.

„Die große Resonanz ist nachvollziehbar, denn im Juni beginnen für die Wickerer schwierige Zeiten“, stimmte Bürgermeister Michael Antenbrink die Anwesenden auf die erwarteten Verkehrsprobleme ein.

Pause fürs Weinfest

Anhand entsprechender Pläne erläuterte Rolf Sehring vom Ingenieurbüro Sehring aus Kelsterbach mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen die vorgesehene Gestaltung, die einzelnen Bauphasen und die damit verbundenen Verkehrsbehinderungen und Umleitungen. „Der Kreisel alleine wäre nicht das Problem“, erklärte er, doch im Zuge der Baumaßnahmen müssten auch Wasser- und Abwasserrohre sowie teilweise Gasleitungen und Stromleitungen für die Straßenbeleuchtung erneuert und verlegt werden.

Um das Weinfest nicht zu gefährden, seien zwei Bauphasen geplant. Bei der ersten Phase von Anfang Juni bis Ende Juli werde zunächst der südwestliche Bereich mit der Flörsheimer Straße in Angriff genommen. Während der Schwerverkehr von Weilbach Richtung Hochheim durch die Baustelle geleitet werde, müsse für die übrigen Verkehrsteilnehmer eine Umleitung durch die Quellen- und Odenwaldstraße sowie die Straße Auf der Witthub eingerichtet werden. Von Massenheim kommend kann man dann nur noch rechts abbiegen, und Parken sei in den betroffenen Umleitungsstraßen in der Zeit nicht möglich.

„Eine Winterpause wollen wir vermeiden“

Im zweiten Bauabschnitt etwa ab Mitte August bis Ende des Jahres werde dann die zweite Kreiselhälfte in Richtung Grabenstraße in Angriff genommen. „Eine Winterpause wollen wir vermeiden“, argumentierte Sehring zum straffen Zeitplan. Hier werden dann die Taunusstraße von Nord nach Süd als Einbahnstraße und die Ringstraße mit provisorischer Zufahrt von der Kirschgartenstraße zu Umleitungsstrecken. „Es gibt keine anderen Möglichkeiten“, reagierte der Rathauschef auf Einwände, dass die Taunusstraße zu schmal sei und keine Bürgersteige habe. Immer wieder beteuerte er, dass man alles genau geprüft habe und auch während der Bauphasen prüfen werde, um notfalls auch Änderungen zu bewirken.

Mit Hinweisen wolle man den Verkehr großräumig um Wicker umleiten, aber auch auf Anregungen aus der Bevölkerung reagieren und wo nötig und möglich mit Ampelregelungen Sicherheit schaffen. So werde die Ab- und Zufahrt der Feuerwehr gewährleistet, Eigentümer über neu zu verlegende Hausanschlüsse informiert und für Ansprechpartner im Baustellenbereich gesorgt.

Falscher Ansprechpartner

Bei vielen Bedenken war Planer Rolf Sehring aber auch der falsche Ansprechpartner, wenn zum Beispiel Verkehrsüberwachung gefordert wurde, Sicherheit für die Schulkinder angezweifelt wurde oder die Frage aufkam, ob spätere Anwohnerkosten bei Erneuerung von Umleitungsstraßen nach der zusätzlichen Belastung trotzdem zu zahlen sind.

Während Antenbrink anbot, einen Schulwegeplan auszuarbeiten und Eltern den Rat gab, mit ihren Kindern neue sichere Strecken zu üben, machte er auch klar, dass Anwohner den Umleitungsverkehr zu dulden haben und eventuelle spätere Straßenerneuerungen nach geltender Rechtslage abgewickelt werden.

Gut funktionierende Fahrdynamik

Zur Neugestaltung des Kreisels erläuterte Rolf Sehring anhand des Plans, dass er mit einem Durchmesser von 32 Metern einem guten Mittelmaß mit gut funktionierender Fahrdynamik entspreche. An allen vier Einmündungen seien Fahrbahnteiler vorgesehen, sodass die Fußgänger beim Überqueren auf den Zebrastreifen stets nur eine Richtung im Auge behalten müssen und Gehwege mit Sicherheitsabständen zur Fahrbahn vorgesehen sind. Zudem gebe es einen (rötlich im Plan markierten) kombinierten Fuß- und Radweg nördlich des Kreisels.

Zur sicheren Überquerung der vier Hauptverkehrsadern stehen Fußgängerampeln in der Kirschgartenstraße in Höhe der Tankstelle und der Quellenstraße sowie in der Grabenstraße in Höhe der Alten Goldbornhalle zur Verfügung. Lediglich in der Flörsheimer Straße müsse eine Ampelüberquerung in Höhe der Odenwaldstraße neu geschaffen werden. Zur Gestaltung der Kreiselinnenfläche konnte der Bürgermeister allerdings nichts sagen: „Dafür ist der Bund wegen der Bundesstraße zuständig und das Land Hessen hat hier ein Wörtchen mitzureden“.

Quelle: Main-Spitze vom 22. April 2015

Leave a Comment

Nächste Seite »