Flörsheim braucht mehr Gewerbe, und die Flächen dafür machen wir möglich. Unter diesem Leitgedanken hat die CDU-Fraktion Flörsheim am Main ein Thesenpapier zur Gewerbeansiedlung und zur Entwicklung von Gewerbeflächen vorgelegt. Erarbeitet wurde es auf der Klausurtagung der Fraktion in Rothenbuch im Spessart.

Warum nun Gewerbe für Flörsheim so wichtig ist

Bei der Kennziffer „Gewerbesteuerertrag je 1.000 Einwohner“ liegt Flörsheim im direkten Vergleich mit den Nachbarkommunen zurück. Dabei finanziert die Gewerbesteuer Kitas, Schulen, Feuerwehr, Straßen und die Vereinsförderung, also wichtige Tragsäulen des Zusammenlebens in unserer Stadt.

„Wenn wir hier zu den Nachbarkommunen aufschließen, sichern wir die Leistungen unserer Stadt, ohne die Bürgerinnen und Bürger zusätzlich zu belasten. Die Flächen dafür haben wir – wir müssen sie nur in der richtigen Reihenfolge entwickeln“, sagt Marcus K. Reif, Vorsitzender der CDU-Fraktion.

Der erste Schritt ist beschlossen: West V und Böttgerstraße

Auf Antrag der CDU hat die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, den Gewerbepark Böttgerstraße in Keramag-Falkenberg in das Baugebiet West V, 2. Teil, umzuziehen. Einzelne Gewerbetreibende haben bereits Interesse bekundet. Danach soll die frei werdende Fläche an der Böttgerstraße neu ausgerichtet werden, damit sich dort zügig neue, attraktive Betriebe ansiedeln können. Und das Beste daran: Durch die künftige Anbindung über West V wird Keramag-Falkenberg endlich vom Durchgangsverkehr entlastet.

Neue Chancen in allen Stadtteilen

Bestandsgebiete: Auch bestehende Gewerbeflächen haben Potenzial. Mit einer aktiven Wirtschaftsförderung wollen wir dort einen Mix von Betrieben ansiedeln, die nachhaltig zur Stärkung der städtischen Finanzen beitragen.

Wicker: Westlich des Steinmühlenwegs und östlich des Ortes, in Nachbarschaft der neuen Feuerwehr, sollen zeitnah neue Gewerbeflächen entstehen. Die Flächen am Steinmühlenweg schließen an ein funktionierendes Gewerbegebiet an und lassen sich über die B 40 und die A 671 erschließen, ohne Verkehr durch den Ort. Gegenüber der DRK-Rettungswache ist ein Mischgebiet mit Wohnungen und einem Vollsortimenter geplant.

Hinter dem Bauhof: Nach dem Bau der kleinen Weilbacher Umgehungsstraße soll hier ein weiterer Gewerbeabschnitt für Neuansiedlungen und Erweiterungen entstehen.

Weilbach: Neben der Krimling rückt ein Gebiet nahe der Autobahn in den Fokus. Eine Gewerbefläche dieser Größe direkt an der Autobahn wäre ein enormer Standortvorteil. Bislang steht ihr das Szenario des Kiesabbaus entgegen. Ob und wie diese Fläche genutzt wird, wollen wir zu gegebener Zeit im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern klären.

Wie es weitergeht

Über die nötigen Flächenanmeldungen wird die Stadtverordnetenversammlung noch entscheiden. Die CDU-Fraktion wirbt um breite Unterstützung: für mehr Arbeitsplätze, eine stärkere Gewerbesteuerbasis und einen handlungsfähigen Haushalt in Flörsheim am Main.

Thesenpapier der CDU-Fraktion · Gewerbeflächen

Flörsheim braucht mehr Gewerbe –
unser Fahrplan in sechs Schritten.

1 von 6 Schritten beschlossen

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1Baugebiet West V, 2. TeilFlörsheim · BeschlossenBeschlossen+

Auf Antrag der CDU-Fraktion hat die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, den Gewerbepark Böttgerstraße in das Baugebiet West V umzuziehen.

Wegen der Nähe zum Tanklager ist West V nur eingeschränkt entwickelbar – deshalb braucht es passende Betriebe. Einzelne Gewerbetreibende haben bereits Interesse bekundet.

Unsere Position
  • Den Beschluss zügig umsetzen und die interessierten Betriebe aktiv begleiten.
  • West V so nutzen, wie es die Seveso-Richtlinie im Umfeld des Tanklagers zulässt.
2Böttgerstraße neu ausrichtenKeramag-Falkenberg · Nach dem UmzugNach dem Umzug+

Der Umzug schafft Raum: Die Gewerbefläche Böttgerstraße soll neu ausgerichtet und entwickelt werden, damit sich neue, attraktive Betriebe vergleichsweise schnell ansiedeln können.

Und das Beste daran: Durch die künftige Anbindung über West V wird Keramag-Falkenberg endlich vom Durchgangsverkehr entlastet.

Unsere Position
  • Die Böttgerstraße als hochwertigen Gewerbestandort neu aufstellen.
  • Keramag-Falkenberg durch die Anbindung über West V entlasten.
3Bestandsgebiete optimierenAlle Stadtteile · DaueraufgabeDaueraufgabe+

Auch bestehende Gewerbeflächen können von einer veränderten Gewerbeausprägung profitieren.

Mit einer aktiven Wirtschaftsförderung wollen wir einen Mix von Betrieben ansiedeln, die nachhaltig zur Stärkung der städtischen Finanzen beitragen.

Unsere Position
  • Bestandsgebiete auf neue Nutzungsmöglichkeiten prüfen.
  • Mit aktiver Wirtschaftsförderung einen nachhaltigen Branchenmix ansiedeln.
4Wicker: Gewerbe und NahversorgungWicker · FlächenanmeldungFlächenanmeldung+

Westlich des Steinmühlenwegs und östlich des Ortes in Nachbarschaft der neuen Feuerwehr sollen zeitnah zusätzliche Gewerbebetriebe angesiedelt werden.

Die Flächen am Steinmühlenweg schließen an ein funktionierendes Gewerbegebiet an und lassen sich über die B 40 und die A 671 erschließen – ohne Ortsdurchfahrt. Gegenüber der DRK-Rettungswache entsteht ein Mischgebiet mit Wohnbebauung und einem Vollsortimenter.

Unsere Position
  • Gewerbefläche am Steinmühlenweg zeitnah entwickeln.
  • Das Mischgebiet mit Wohnen und Vollsortimenter zügig auf den Weg bringen.
5Gewerbeabschnitt hinter dem BauhofFlörsheim · Nach der UmgehungNach der Umgehung+

Ein weiterer Gewerbeabschnitt hinter dem Flörsheimer Bauhof soll entwickelt werden, sobald die kleine Weilbacher Umgehungsstraße verwirklicht ist.

Die Fläche ist für Neuansiedlungen oder die Erweiterung bestehender Betriebe vorgesehen – Wachstumsperspektiven für ortsansässige Unternehmen und Raum für neue.

Unsere Position
  • Die kleine Weilbacher Umgehung als Voraussetzung vorantreiben.
  • Die Fläche gezielt für Neuansiedlung und Erweiterung reservieren.
6Weilbach: Fläche an der AutobahnWeilbach · Im DialogIm Dialog+

Neben der Krimling rückt in Weilbach ein Gebiet nahe der Autobahn in den Fokus. Derzeit verhindert das Szenario des Kiesabbaus dessen Entwicklung.

Eine Gewerbefläche dieser Größe direkt an der Autobahn wäre ein enormer Standortvorteil. Ob und wie diese Flächen genutzt werden, wollen wir zu gegebener Zeit im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern klären.

Unsere Position
  • Die Entwicklung der Fläche politisch auf die Tagesordnung setzen.
  • Gewerbliche Nutzung und Kiesabbau-Szenario im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern abwägen.
Warum das wichtig ist: Beim Gewerbesteuerertrag je 1.000 Einwohner liegt Flörsheim hinter den Nachbarkommunen zurück. Mehr Gewerbe sichert Kitas, Schulen, Feuerwehr, Straßen und Vereinsförderung – ohne zusätzliche Belastung für die Bürgerinnen und Bürger.

Thesenpapier


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