Zum politischen Aschermittwoch ins Joffche

Es ist ein alter Brauch, auch in Flörsheim, sich am Aschermittwoch zum Heringsessen zu treffen. Zusammen mit der CDU treffen wir uns am Mittwoch, 6. März 2019, in der Gaststätte „Deutscher Hof“ in der Grabenstraße, für viele besser bekannt als „Joffche“.

Ab 19.00 Uhr ist für uns das Kolleg reserviert. Selbstverständlich ist Bürgermeister Dr. Bernd Blisch, der Parteivorstand der CDU sowie die Mandatsträger ebenfalls für Gespräche anwesend. 

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Bürgermeisterkandidat Dr. Bernd Blisch und die CDU Flörsheim am Main luden zum alljährlichen politischen Aschermittwoch bei Heringen und Matjes ins Joffche nach Flörsheim ein. Der Deutsche Hof ist nun zum dritten Mal Ort des Abschlusses der Fassenachtskampagne. Der Parteivorsitzende Markus Töpfer begrüßte die rund 50 Anwesenden Flörsheimerinnen und Flörsheimer sowie Staatsminister Axel Wintermeyer und Landrat Michael Cyriax, die beide für einen kleinen Gruß nach Flörsheim kamen und sich in Gesprächen mit den Gästen die Speisen munden ließen. 
 
Bernd Blisch übernahm mit einem kleinen Gruß die Begrüßung des Flörsheimer Ehrenbürgers Mathäus Lauck sowie Altbürgermeister Dieter Wolf und Erster Stadtrat a. D. Norbert Hegmann. Der Stadtverordnetenvorsteher Steffen Bonk, der Wickerer Ortsvorsteher Christopher Willmy, der auch neuer Fraktionsvorsitzender ist, der Weilbacher Ortsvorsteher Thomas Schmidt sowie der ehemalige Fraktionschef Marcus Reif wurden ebenfalls begrüßt. 
 
Blisch führte aus, dass mit dem Heringsessen eine wunderbare Fastnachtskampagne endet. Im benachbarten Raum des Joffche tagte der FNC mit seinem Programm, was die Brücke dorthin zu schlagen mit lieben Dank für eine wunderbare Straßenfassenacht verband. Einige Gäste hatten die Lebkuchenherzen um den Hals hängen, die seitens Bernd Blisch von der Flora verteilt wurden.
 
Blisch nahm das Kateressen zum Anlass für einen Vergleich, dass Kateressen manchmal auch was mit Katerstimmung zu tun hat. „Schaut man auf die Stadtpolitik, wie sie im Augenblick von Bürgermeister Antenbrink getragen wird, vor allem auf den städtischen Haushalt, bekommt man auch Katerstimmung. Wieder einmal waren die Ansätze für die Gewerbesteuereinnahmen, die Bürgermeister Antenbrink eingeplant hat, viel zu hoch. Hier rechnet er die Stadt künstlich reich und die Welt schön, leider vorbei an jeder Realität. Diese zu hohen Ansätze, leider verbunden mit dem Wunsch, Geld auszugeben anstatt zu sparen, führt leider wieder zu Millionenlöchern im städtischen Haushalt“, so Bernd Blisch. 
 
„Nun könnte man entschuldigend sagen, dass so etwas doch mal vorkommen könne, dass Gewerbesteuereinnahmen volatil seien, was von lateinisch volatilis, flüchtig, fliegend, kommt, also im übertragenen Sinne so etwas wie ein scheues Reh sind. Eh man sich verguckt, sind sie weg.
Doch man sollte es dem Herrn Bürgermeister nicht zu einfach machen. Seit 2006, seinem ersten Jahr als Bürgermeister, hat die Gewerbesteuer nie die vorgegebenen Ansätze des Rathauschefs erreicht. Seit 2007 sind rund 40 Millionen Euro an Fehlbeträgen angehäuft worden, die Schulden sind seit 2006 um rund 20 Millionen erhöht worden. In all diesen 12 Jahren wurde nicht einmal das Niveau von 2006 wieder erreicht. Und das, obwohl nahezu alle Gewerbegebiete bebaut wurden. Die Gewerbeansiedlungen – hässlich und die Landschaft verschandelnd noch dazu – haben so gut wie keine Auswirkung auf die Gewerbesteuer. Der Bürgermeister schaute auf die schnelle Mark, um Liquidität zu gewinnen. Mit Ansiedlungs- und Wirtschaftsmanagement hat das aber leider nichts zu tun. Die durch Antenbrink angesiedelten Logistiker haben einen hohen Flächenverbrauch und eine unterproportionale Gewerbesteuer, wenn man auf die Fläche schaut, die verplant und verbaut ist. Es wird also eine der vordringlichsten Aufgaben sein, die Stadt aus den Schulden zu führen, einen intelligenten Sparkurs einzuschlagen, um Flörsheim wieder so handlungsfähig zu machen, wie es die Stadt braucht und verdient.
 
Die Grünanlagen, Parks und Gärten waren einmal die Visitenkarte unserer Stadt, das Mainufer galt als das schönste am Untermain. Diesen Anspruch sollten wir aufrecht erhalten. Die Stadthalle, die Kultur- und Sporthallen sind einmal für die Vereine und die Bürgerschaft gebaut worden. Das sollte auch wieder so sein, dass die Hallen für die Vereine da sind. Es kann nicht sein, dass Kinder- und Jugendveranstaltungen ausfallen müssen, weil Vereine die Miete nicht mehr zahlen können für einen städtischen Raum.
 
Es gab Jahrzehnte, da hatte Flörsheim einen guten Klang in der Region, war verlässlicher Partner in der Region und hatte auch verlässliche Freunde. Gott sei Dank, haben wir noch einige verlässliche Freunde – heute zum Beispiel auch hier in Person von Staatsminister Axel Wintermeyer: Vielen  Dank an das Land, das die Sanierung des Maindamms finanzieren wird. Wir wissen, wem wir die Kooperation und die finanzielle Unterstützung zu danken haben. Danke auch an Land und Bund für die Unterstützung beim Bau der Weilbacher Umgehung. Es wäre kaum vorstellbar, wie die Stadt Flörsheim angesichts ihrer Schulden diese Kosten allein hätte stemmen müssen.
 
Vom Katzenjammer über den schlechten Haushalt sind wir nun weit abgekommen. Hoffentlich schmeckt der Hering noch. Gerade in den letzten Tagen, bei den Fastnachtsumzügen, konnte ich so viel Zuspruch erleben. Es hat so viel Spaß gemacht zu erfahren, wie die Leute auf mich reagieren, wir aufeinander zugehen. Wenn wir es schaffen, das über die nächsten drei Monate noch am Leben zu halten, dann habe ich vor dem 27. Mai keine Bange. Gemeinsam – die Stadt sind wir alle – das verstehen immer mehr Menschen in unserer Stadt. In dieser Hoffnung auf Ihr Wohl“.
 

Impressionen:

 

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Zum Kateressen am Aschermittwoch ins Joffche

Es ist ein alter Brauch, auch in Flörsheim, sich am Aschermittwoch zum Heringsessen zu treffen. Zusammen mit der CDU treffen wir uns am Mittwoch, 14. Februar 2018, in der Gaststätte „Deutscher Hof“ in der Grabenstraße, für viele besser bekannt als „Joffche“.

Ab 19.00 Uhr ist für uns das Kolleg reserviert, während im Saal wieder der FNC das Ende der diesjährigen Fastnachtssaison feiert. Selbstverständlich werde ich dabei sein. Wieder eine gute Gelegenheit, mit vielen ins Gespräch zu kommen. Ich freu mich drauf.

Anmeldung gerne direkt hierüber: Zum Kateressen am Aschermittwoch ins Joffche

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HERINGSESSEN

Optimismus vor Abstimmung zu Grundstücksverkauf

FLÖRSHEIM – (elf). Beim Heringsessen der CDU am Aschermittwoch im Clubraum der Stadthalle sollten die politischen Themen weniger im Vordergrund stehen, sagte Parteivorsitzender Steffen Bonk bei seiner Begrüßung. Dennoch ging er auf die jüngste Stadtverordnetensitzung ein, die wie berichtet gegen den Verkauf eines Grundstücks im Gewerbegebiet West V an einen Investor und somit den Bau einer Logistikhalle gestimmt hatte. „Es ist richtig, dass die Initiative zur Entwicklung des Gewerbegebiets auf uns zurückgeht“, erinnerte er, aber zur Wahrheit gehöre auch, dass dahinter die Zielsetzung stand, eine kleinteilige und mittelständische Lösung und damit auch mehr Arbeitsplätze zu realisieren. Grundsätzlich habe man sich nicht der Entwicklung des Gebiets verschlossen, wolle aber gerne bei der Mittelverwendung ein Wörtchen mitreden.

„Wir sind für Gespräche stets offen gewesen“, stellte Bonk klar, allerdings sei es Aufgabe der Koalition gewesen, „sich auf uns zuzubewegen“. Inzwischen sei wohl die Einsicht gekommen, und man sei im gegenseitigen Dialog. „Daher bin ist optimistisch gestimmt“, machte es der Unionspolitiker noch mal spannend im Hinblick auf die nächste Sondersitzung der Stadtverordneten am kommenden Mittwoch.

Lob für Gesprächskultur

Zuvor hatte Axel Wintermeyer (CDU), Chef der hessischen Staatskanzlei, bei seiner Stippvisite vom guten Fahrwasser berichtet, in dem die schwarz-grüne Landesregierung eine gute Gesprächskultur pflege, vielleicht gerade, weil hier zwei Sichtweisen von Ökologie und Ökonomie zusammenkommen. Des Weiteren ging er zudem auf das Flüchtlingsthema ein und die steigende Zahl an Asylsuchenden, die man in diesem Jahr noch erwarte. Mit Blick auf Pegida, die unbegründete Fremdenangst und Angst vor Islamisierung machte er klar, dass die Politik diese Sorgen ernst nehmen müsse. „Wir haben Gott sei Dank eine Willkommenskultur“, fand der Staatsminister passende Worte als Überleitung zu einem weiteren zentralen Thema des Abends.

Denn als Mitglied des Runden Tischs Flüchtlingshilfe Weilbach berichtete Katharina Willmy von ihrer ehrenamtlichen Arbeit und ihren Erlebnissen mit den Menschen, die sie als Ärztin besonders bei gesundheitlichen Fragen betreut. Dabei habe sie von haarsträubenden Fluchtgeschichten und unglaublichen Schicksalen erfahren und Menschen kennen gelernt, die kaum Ansprüche stellen und sich endlich in dem Heim in der Frankfurter Straße „angekommen“ fühlen. Für das Nötigste an Hilfe sei inzwischen gesorgt, was weiterhin wichtig sei, seien Sprachkurse und Wohnungen für die, die als Asylbewerber anerkannt wurden.

Quelle: Main-Spitze vom 20. Februar 2015

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Die Flörsheimer CDU lädt alle Bürgerinnen und Bürger, ganz besonders die Mitglieder und Freunde der Partei, zum Kateressen am Aschermittwoch, dem 18. Februar 2015, ein. Ab 19:30 Uhr werden in den Clubräumen 8 und 9 der Flörsheimer Stadthalle Hering und Pellkartoffel serviert, das traditionelle Gericht für den Abschluss der Fastnachtstage und den Beginn der Fastenzeit.

Wer teilnehmen möchte, wird um kurze Anmeldung unter der Rufnummer 0160 5367552 gebeten.

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