Bürgergespräche zum geplanten neuen Wertstoffhof in Wicker

27. Oktober 2020

Für den 20. und 21. Oktober lud die Wickerer Ortsvorsteherin Luana Schnabel gemeinsam mit RMD-Geschäftsführerin Beate Ibiß alle Interessierten auf das RMD-Gelände zum Austausch ein. 

Corona-konform traf man sich um 16 Uhr am Infopoint im Freien – direkt auf dem Gelände des Deponieparks in Wicker. Sieben Personen waren der Einladung gefolgt. Nach einer kurzen Begrüßung stellten Beate Ibiß und der zuständigen Projektleiter Peter Wagner Details und die Pläne rund um den neuen Wertstoffhof im Steinmühlenweg 2 vor. Knapp 90 Minuten standen die RMD-Projektverantwortlichen Rede und Antwort. 

„Die Bürgerinnen und Bürger stellten viele gute Fragen. Vorrangig ging es um die geplante Verkehrsführung im Steinmühlenweg, um mögliche Lärm- oder Geruchsbelastungen und die Materialien, die auf dem Gelände künftig gelagert werden sollen. Interesse bestand aber auch an der regenerativen Stromerzeugung auf dem Deponiegelände, der beschädigten Holzbrücke sowie den ökologischen Aspekten“, so fasst Luana Schnabel die Gesprächsinhalte zusammen. 

Beate Ibiß bekräftigte nochmal, dass es nicht vorgesehen sei, auf dem Gelände des neuen Wertstoffhofs intensiv riechende Stoffe, wie beispielsweise Gärreste oder Bioabfälle zu lagern. Im Anschluss an den Austausch folgte ein Rundgang über den aktuellen Wertstoffhof, sowie auf dem Gelände des künftigen Wertstoffhofs. Bei der Begehung des Geländes, auf dem der neue Wertstoffhof entstehen wird erklärte Frau Ibiß auch, dass die Heckenstruktur hin zum Gewerbegebiet aufgrund baulicher Maßnahmen weichen müsse. Hierzu baten die anwesenden Bürgerinnen und Bürger um eine Prüfung, ob das wirklich seien müsse. Die Prüfung ist erfolgt. „Die Heckenstruktur kann bleiben. Durch Umorganisation und Rücksprache mit dem zuständigen Planungsbüro haben wir eine alternative Lösung finden können. Ich bedanke mich für den konstruktiven Austausch bei allen Anwesenden“, erklärt Beate Ibiß. 

Da die Corona-Ampel des Main-Taunus-Kreises am Abend des 20. Oktober von rot auf dunkelrot sprang, wurde aus Sicherheitsgründen die zweite Bürgerinfo vorerst abgesagt. „Sobald sich die Lage entspannt, werden wir einen neuen Termin anbieten“, so Luana Schnabel abschließend.

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