CDU in Wicker fordert: LKW-Durchfahrtsverbot kontrollieren und Schnellfahren verhindern

13. März 2011

endersberthildeDie Wickerer Mandatsträger der CDU-Fraktion haben sich bei ihrem jüngsten routinemäßigen Treffen zusammen mit dem Partei- und Fraktionsvorsitzenden Marcus Reif mit den Konsequenzen befasst, die für Wicker aus der Ablehnung der Umgehungsstraße durch die Bürgerschaft zu ziehen sind. Nachdem der Durchgangsverkehr also auf lange Zeit weiter durch Wicker hindurch geführt wird, fordert die CDU eine strenge Kontrolle des auf der Ortsdurchfahrt der B 40 bestehenden LKW-Verbots und vermehrte Aktivitäten zur Vermeidung überhöhter Fahrgeschwindigkeiten in allen vom Durchgangsverkehr in Anspruch genommenen Straßen durchzusetzen.

Im Rahmen der Sitzung informierte Ortsvorsteherin Berthilde Enders die Mandatsträger der CDU über ein Gespräch beim neuen Leiter der Flörsheimer Polizeistation. Dabei hat sie ihm eindringlich die in Wicker bestehenden Verkehrsprobleme geschildert und ihn insbesondere darauf hingewiesen, dass die B 40 zwischen der Taunusstraße und dem Steinmühlenweg ausnahmslos für alle LKWs ab 7,5 Tonnen gesperrt ist. Das hat zur Folge, dass die Wickerer Ortsdurchfahrt der B 40 nicht vom Schwerlastverkehr genutzt werden darf und damit die Durchfahrt aus Richtung Weilbach nach Hochheim nicht möglich ist. Trotzdem wird dieses Verbot oft missachtet. Deshalb hat Ortsvorsteherin Berthilde Enders eine besondere Kontrolltätigkeit der Polizei zur Durchsetzung dieses Durchgangsfahrverbots gefordert. Der Stationsleiter hat ihr zugesagt, der geschilderten Verkehrssituation seine besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

Die Wickerer Mandatsträger der Flörsheimer CDU haben sich auch mit der Situation auf den anderen Durchgangsstraßen in Wicker befasst. In bestimmten Abschnitten sind Kirschgartenstraße und Flörsheimer Straße aufgrund ihrer Breite geradezu prädestiniert, um zu schnell zu fahren. Und die Haltverbote auf beiden Seiten der Straße „Am Graben“ erzeugen einen ähnlichen Effekt. „Im Ort sollten jedoch überhöhte Fahrgeschwindigkeiten unbedingt unterbleiben, um die Verkehrssicherheit insbesondere für die schwächsten Verkehrsteilnehmer, die Fußgänger und Radfahrer, zu verbessern und auch die Abgasbelastung und die Lärmemissionen so weit wie möglich zu reduzieren“, so die Wickerer Ortsvorsteherin Berthilde Enders. Die Wickerer CDU werde deshalb bei ihren im Frühjahr stattfindenden Veranstaltungen die Verkehrssituation auf den innerörtlichen Durchgangsstraßen zum Thema machen und hierzu insbesondere die Anwohner der Kirschgartenstraße, der Flörsheimer Straße und der Straße Am Graben einladen.

In diesem Zusammenhang erinnert Berthilde Enders auch an den schon vor Jahren von der CDU auf den Weg gebrachten einstimmigen Beschluss des Wickerer Ortsbeirats, das Überqueren der stark befahrenen B 40 in Höhe der Pfarrhausstraße durch eine Fußgängerampel sicherer zu machen. „Was sich dort derzeit befindet, kann allenfalls als Notlösung, als eine Art Provisorium betrachtet werden“, so Enders. Selbst die hessische Straßenbauverwaltung habe nach einer zweiten Verkehrszählung eine grundlegende Verbesserung der Situation noch in diesem Jahr in Aussicht gestellt. „Ich hoffe, dass dies nun im Interesse der Sicherheit der Fußgänger und hier insbesondere der Schulkinder“ nun möglichst bald verwirklicht wird“, so Berthilde Enders.

Ganz oben auf der Prioritätenliste der CDU steht allerdings unverändert die Umgestaltung der Kreuzung von B 40 und L 3017 im Ortsmittelpunkt in einen Kreisverkehr. Das hohe Verkehrsaufkommen an dieser Stelle sorgt regelmäßig insbesondere im Berufsverkehr für Staus bis weit in die Kirschgartenstraße und in die Flörsheimer Straße. „Die derzeitige Ampelregelung ist dem Verkehr schon lange nicht mehr gewachsen. Zudem ist aufgrund vieler Unfälle in der Vergangenheit auch der Nachbetrieb der Ampel nötig. Die Anwohner werden damit über 24 Stunden durch den beim An- und Abfahren entstehenden Verkehrslärm sowie die Abgase ganz empfindlich belastet“, schildert Enders die aktuelle Situation. Die Vertreter der Wickerer CDU sind sich sicher, dass nach der Umgestaltung dieser Kreuzung in einen Kreisverkehr nicht nur die Ampelanlage ein für allemal der Vergangenheit angehört, sondern mit ihr auch die Staus verschwinden. In diesem Zusammenhang verweisen die Wickerer Mandatsträger der CDU auf die positiven Erfahrungen in der Flörsheimer Stadtmitte, wo das Verkehrsaufkommen auch in den Spitzenzeiten des Berufsverkehrs reibungslos abgewickelt werden kann. Nachdem sich die Stadtverordnetenversammlung bereits im Jahr 2008 auf Antrag der CDU-Fraktion einstimmig für dieses wichtige Wickerer Verkehrsprojekt ausgesprochen hat, erwartet die CDU nun von Bürgermeister Antenbrink, dass er die Verhandlungen mit der Hessischen Straßenbauverwaltung schnell zu einem guten Ende führt und dann auch einer grundlegenden Verbesserung des Ortsbildes an dieser Stelle nichts mehr im Wege steht.

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