Federweißenabend der Wickerer CDU fand großen Zuspruch

20. Oktober 2010

Eng ging es her, die Stühle reichten kaum aus in der gemütlichen Straußwirtschaft von Franz-Josef Venino in der Vorderstraße beim Federweißenabend mit Zwiebelkuchen, den die Wickerer CDU traditionsgemäß auch dieses Mal wieder im Herbst als politischen Dämmerschoppen veranstaltet hatte. Das war dieses Mal ein besonderes Ereignis. Schließlich ist der Federweiße in diesem Jahr angesichts der geringen Erntemenge für den Wein eine ausgesprochene Rarität, worauf auch die Ortsvorsteherin Berthilde Enders stolz bei Ihrer Begrüßung hinwies.

Die Ortsvorsteherin berichtete über den guten Brauch, dass die Wickerer Mandatsträger regelmäßig mit dem Ersten Stadtrat Markus Ochs und dem Partei- und Fraktionsvorsitzenden Marcus Reif zusammenkommen, um bei diesen Treffen ihre Initiativen für die Weiterentwicklung des Weinorts zu diskutieren und zu entscheiden. Der gute Kontakt zur Bevölkerung sei dabei sehr wichtig und auch hilfreich; denn von dort kämen immer wieder interessante Hinweise. Die neue Straßenbeleuchtung für den Wohnbereich südlich der B 40, die jetzt in Auftrag gegeben worden sei, entstamme beispielsweise einem solchen Hinweis, den man aufgegriffen habe, und man wisse von dem ständigen Verlangen aus der Bevölkerung nach einem Umbau der immer wieder Stau verursachenden Kreuzung

B 40/L3017 in einen Kreisverkehr. Hierzu gäbe es auf CDU-Initiative einen einstimmigen Beschluss des Stadtparlaments, und man bleibe in Wicker ständig am Ball, dass da ja nichts verzögert werde.

Der Erste Stadtrat Markus Ochs und der Partei- und Fraktionsvorsitzende Marcus Reif lobten das rührige Engagement der Wickerer CDU, das auch bei den Wahlen

immer wieder die entsprechende Anerkennung aus der Bürgerschaft bekomme. Stolz berichtete der Erste Stadtrat, dass es ihm gelungen sei, eine Replik der Wickerer Pieta nach Wicker zu bekommen. Das Original dieser einmalig schönen Kostbarkeit aus dem 14. Jahrhundert befinde sich derzeit im Landesmuseum in Wiesbaden. Mit Unterstützung des Staatsministers Axel Wintermeyer habe er den Leiter des Landesmuseums dazu bewegen können, eine Replik dieses Kunstwerks zuzulassen, wofür die Taunussparkasse dankenswerterweise die Finanzierung übernommen habe. Rechtzeitig vor Abschluss des Jubiläumsjahres komme die Pieta jetzt nach Wicker. Zunächst werde sie in den Räumen der Taunussparkasse ausgestellt, bevor sie der Wickerer Kirchengemeinde als ständige Leihgabe übergeben werde.

Marcus Reif, der Fraktions- und Stadtverbandsvorsitzende der Flörsheimer CDU berichtete über die Tatsache, dass bei ihr immer mehr junge Leute den Weg in die Politik fänden. Dies zeige sich in den Eintritten von 17 jungen Leuten in die Flörsheimer CDU, aber auch darin, dass bei der CDU die Jüngeren bereits jetzt recht zahlreich in den städtischen Gremien Verantwortung trügen. Insgesamt habe das Ehrenamt traditionell in Flörsheim und seinen Stadtteilen eine gute Resonanz. Davon lebe die Stadt, deshalb sei die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in den örtlichen Vereinen und Kirchengemeinden seit je her ein wichtiger Schwerpunkt der CDU-Politik.

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