Qualitative Kinderbetreuungsplätze schon 2017 schaffen

14. November 2016

Das Viererbündnis hat über die letzten Tage Optionen herausgearbeitet, die das potenzial von bis zu 15 Gruppen der Kinderbetreuung schon 2017 bis Anfang 2018 möglich machen. Unter der Prämisse, dass die Kinder in einer qualitativ-orientierten, überschaubar großen und pädagogisch guten Kindertagesstätte untergebracht werden sollen, sind die Vorschläge nun erarbeitet und werden detailliert in der Magistratssitzung der Stadt Flörsheim erörtert werden. Ohne Zustimmung bleibt der Ausbau der Kita Pusteblume, die manche als Verwahreinrichtung mit sieben Gruppen bezeichnen. Um vom Ausbau der städtischen Kindertagesstätte Pusteblume in Weilbach Abstand zu nehmen, baten die Fraktionen in ersten Diskussion zwischen Bürgermeister bereits vor einem Jahr. In den Beratungen im Ortsbeirat Weilbach, der das Vorhaben ebenso ablehnte, sowie Ausschussberatungen, Magistratsvorlagen sowie Beratungen und Redebeiträgen in der Stadtverordnetenversammlung ebenso. In allen Gremien gab es eine große Mehrheit dafür, die Größe der Kitas nicht überborden zu lassen.

Pusteblume erst bis Ende 2018 fertig!

Die SPD sollte dringend wieder zur Wahrheit zurückkehren. Hierzu muss angemerkt werden, dass die Kita Pusteblume aufgrund des Umbaus regulär erst Ende 2018 neue Betreuungskapazitäten anbieten könnte. Die Vorschläge der vier Fraktionen bieten hingegen schon im Jahr 2017 dringend nötige Kapazitäten an. Darüber hinaus verfolgt das Viererbündnis das klare Ziel, in Weilbach im Baugebiet „Krimmling“ eine feste dritte Kinderbetreuungseinrichtung zu errichten. Das Baugebiet selbst wird frühestens in 6-8 Jahren den ersten Spatenstich erleben, was auch für die neue Kita gilt. Deshalb können nach Rücksprache mit dem Hessischen Wirtschafts- und Umweltministerium die Fördergelder für die Kita Pusteblume umgewidmet werden für einen alternativen Standort. Die optional vorgeschlagene Modulbauweise hat sich qualitativ bewehrt und stellt einen Geschwindigkeitsvorteil in der Realisierung dar.

Dass diese Lösung, gerade hinsichtlich der Fördermittel, ideal ist, liegt auf der Hand. Nicht sinnvoll hingegen sind die Einlassungen des Bürgermeisters beim Ministerium, der sich über diese Lösungsfindung zum Wohle der Stadt auch noch beschwert. Das zeigt deutlich, dass es hier nicht um beste Lösungen für die Stadt, deren Bürgerinnen und Bürger sowie unserer Kinder geht, sondern einzig und allein dem Wohl und Ego des Bürgermeisters.

Das Viererbündnis sieht nun nicht nur die Priorität im Bauen der neuen Einrichtungen zur Kinderbetreuung, sondern auch in der Gewinnung geschulter Fachkräfte für die neuen Einrichtungen. Und diese arbeiten erfahrungsgemäß viel lieber in einer pädagogisch sinnvollen Einrichtung mit bis zu vier Gruppen. Hierzu wird in der aktuellen Haushaltsdebatte noch die Weiche gestellt werden müssen.  

Das Viererbündnis sieht sich in der Verantwortung, schnell Abhilfe für die fehlende Kinderbetreuungskapazität zu schaffen und bauliche Fehlentscheidungen aufzuhalten.

Flörsheim am Main, dem 14. November 2016

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