Buergermeisterwahl2018

Alle sechs Jahre sind die Flörsheimer aufgerufen, mittels einer Direktwahl über ihren Bürgermeister zu entscheiden. Die nächste Bürgermeisterwahl mit der Direktwahl findet am Sonntag, dem 27. Mai 2018, statt. Sollte eine Stichwahl notwendig sein, ist diese für  Sonntag, den 10. Juni 2018, vorgesehen.

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Anmerkung der CDU: Wir haben zu unserer Pressekonferenz am Dienstag, dem 24. Oktober eingeladen. Bis dahin bitten wir um ein wenig Geduld:

Bernd Blisch (CDU) wird aller Voraussicht nach als Kandidat des Viererbündnisses bei der Bürgermeisterwahl am 27. Mai 2018 antreten. Der Herausforderer von Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) soll am kommenden Dienstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz des Bündnisses aus CDU, Galf, FDP und Freien Bürgern vorgestellt werden, zu der am Mittwoch vom CDU-Fraktionsvorsitzenden Marcus Reif eingeladen wurde. Dass Bernd Blisch der Kandidat sein wird, gilt dabei als höchst wahrscheinlich. Selbst unter Christdemokraten in den Nachbarstädten wird die Personalie mittlerweile als offenes Geheimnis gehandelt. (mehr …)

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Kritik an Antenbrinks Informationspolitik in Flörsheim

Aus ihrem Ärger über die Informationspolitik des Bürgermeisters machen CDU, Galf, dfb und FDP kein Geheimnis. In einem Antrag fordern sie eine Auflistung, welche Anträge und Beschlüsse bereits erledigt sind.

Flörsheim. Ein Antrag des Viererbündnisses von CDU, Galf, dfb sowie FDP beschäftigt sich mit der Bearbeitung der Anträge und Beschlüsse der Ortsbeiräte sowie der Stadtverordnetenversammlung. Der Magistrat soll bis zum 9. November eine Aufstellung vorlegen, aus der hervorgehen soll, welche der Anträge und Beschlüsse sich „derzeit noch im Geschäftsgang befinden oder unerledigt sind“.

Der Grund für den Antrag ist, dass sich das Viererbündnis über die Informationspolitik von Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) ärgert. Die ist nämlich nach Meinung der Bündnis-Mitglieder mehr als schlecht. Darüber beklagten sich die vier Fraktionschefs – Marcus Reif (CDU), Renate Mohr (Galf), Thomas Probst (Freie Bürger) und Thorsten Press (FDP) – in mehreren Sitzungen. Was für die Fraktionsvorsitzenden nun das Fass zum Überlaufen brachte, war ein Wahlkampftermin des Rathauschefs, der auch amtierender SPD-Unterbezirksvorsitzender ist. Der Rathauschef hätte bei einem Ortstermin in Weilbach, bei dem die SPD-Bundestagskandidatin Ilja-Kristin Seewald dabei war, den Teilnehmern erläutert, was die Prüfung eines Standortes für eine Kindertagesstätte an der Weilbachhalle ergeben hätte. Dies stieß beim Viererbündnis auf Empörung, weil es seit sieben Wochen darüber in den städtischen Gremien noch nicht unterrichtet wurde.

„Informationssperre“

Im Rathaus selbst gebe es so etwas wie eine Informationssperre. So sei es den Amtsleitern aus den Dezernaten von Michael Antenbrink untersagt worden, dem Dezernat des Ersten Stadtrats Sven Heß (Galf) Informationen zukommen zu lassen. Noch etwas liegt dem Mehrheitsbündnis schwer im Magen: Für den Bürgerempfang am 3. Oktober kündigte der Bürgermeister als Festredner den Vorsitzenden der SPD Hessen, Thorsten Schäfer-Gümbel, an.

„Bisher haben beim Bürgerempfang nur Politiker in überparteilichen Rollen die Festansprache gehalten. Das ist nun ganz klar eine Wahlwerbung des SPD-Unterbezirksvorsitzenden Michael Antenbrink vor der Landtagswahl in einem Jahr“, ärgert sich CDU-Fraktionschef Marcus Reif. Außerdem sei es üblich, dass der Stadtverordnetenvorsteher sowie der Bürgermeister die Einladungen für den Empfang unterzeichnen. Nun habe nur Antenbrink unterschrieben.

Alles so „wie bisher“

Der Bürgermeister bestreitet, bei dem Wahlkampftermin mit der SPD-Bundestagskandidatin etwas über das Ergebnis der Standortprüfung gesagt zu haben. Auch den Vorwurf, die Kommunikation zwischen den Dezernaten sei gestört, weist Antenbrink zurück. Alle notwendigen Informationen würden ausgetauscht.

Bei den Ansprachen für die Empfänge am 3. Oktober hätten im Jahr 2005 mit Ruth Wagner (FDP) sowie 2003 Hartmut Nassauer (CDU) ebenfalls aktive Politiker am Pult gestanden. Die Bundestagswahl sei bis zu diesem Termin vorbei, die Landtagswahl erst ein Jahr später. Deshalb verstehe er die Aufregung nicht, meinte Antenbrink. Und bei den Einladungen zum Empfang sei genau so „wie bisher“ verfahren worden.

Quelle: Höchster Kreisblatt vom 6. September 2017 

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Flörsheim (pm) Der Ausgang der Bürgermeisterwahl, die durch eine Stichwahl entschieden wurde, ist für den unterlegenen CDU-Bürgermeisterkandidaten Markus Ochs kein Grund, sich politisch nicht mehr zu engagieren. “Ich habe als Erster Stadtrat noch einige Themen auf meiner Agenda stehen, die es zu erledigen gilt”, erklärt der 39-Jährige. Zudem wohne er weiterhin gerne mit seiner Familie in Flörsheim. Für Markus Ochs ist ein Wegzug aus der Mainstadt deshalb überhaupt kein Thema.

Vor allem erkenne er den Wahlgewinn von Michael Antenbrink an. Zu dessen Sieg habe er dem Bürgermeister bereits am Wahlabend gratuliert.

Mit etwas Abstand habe er gemeinsam mit seinen politischen Freunden die Wahlergebnisse analysiert. Er habe es nicht geschafft, seine eindeutige Position gegen die Belastungen, die große Teile von Flörsheim verlärmten, und seine diesbezüglichen Forderungen an die eigenen Parteifreunde in Wiesbaden jedermann deutlich zu machen. Sein Konkurrent Michael Antenbrink sei aber auch in Flörsheim-Nord besser weggekommen als er. Scheinbar unbeeindruckt von der Haltung der Landes-SPD, die den Ausbau ebenso mitgetragen habe, hätte sich der alte und neue Bürgermeister bei seinen Kampf gegen die Fluglärm-Belastungen besser artikulieren können.

“Ich habe es auch nicht gepackt, alle Wähler aus unserem Lager zu animieren, doch zur Wahl zu gehen”, nennt Markus Ochs einen weiteren Punkt für seine Wahlniederlage. Der oftmals gescheute Gang zur Urne der CDU-Anhänger sei für ihn zwar verständlich, doch mit einem starken Zuspruch für einen CDU-Kandidaten hätte die CDU-Landtagsfraktion in Wiesbaden unter Druck gesetzt werden können. Diese Chance sei vertan worden, stellt Markus Ochs fest. Auch die Galf-Wähler, die beim ersten Wahldurchgang ihren Kandidaten Sven Heß wählten, habe er nicht erreichen können. Damit sei seine Aufholjagd, die ihm immerhin einen Zuwachs von 222 Stimmen gebracht habe, schlussendlich leider vergeblich gewesen. Trotzdem habe er während des Wahlkampfes viel Aufmerksamkeit erfahren und viele Anregungen für sein politisches Engagement bekommen. Und die gute Motivation seines Teams möchte er weiterhin nutzen.

Markus Ochs dankt denjenigen, die ihm ihre Stimmen anvertraut haben – nicht nur den Weilbachern und den Bewohnern von Keramag-Falkenberg, sondern allen Wahlberechtigten, die zur Wahlurne geschritten und ihn gewählt hätten. Außerdem bedankt sich der CDU-Mann bei seinem engagierten Wahlkampfhelfer-Team, das mit ihm gemeinsam die Werbetrommel rührte und dessen Mitglieder ihre Freizeit dafür geopfert haben. “Ich werde mich auch weiterhin für diese Stadt engagieren”, verspricht der Erste Stadtrat. Die Sacharbeit im Rathaus stehe für ihn immer an erster Stelle.

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Flörsheim (pm) Bisher sei es ein fairer Wahlkampf gewesen, auch dank des GALF-Bewerbers Sven Heß. Dies erklärte CDU-Bürgermeisterkandidat Markus Ochs, der sich für die Stichwahl am Sonntag, dem 17. Juni, gegen Michael Antenbrink (SPD) qualifiziert hat. Doch mit dem Ausscheiden von Sven Heß von der Grünen Alternativen Liste Flörsheim habe sich der Stil und Ton im Wahlkampf des Bürgermeisters und der SPD schlagartig geändert.

Markus Ochs hat über mehrere Wochen hinweg versucht, auf die unverhohlene Kritik und Häme aus den Reihen der SPD nicht einzugehen. Doch damit sei nun Schluss, meint Markus Ochs. Der Erste Stadtrat und Bürgermeisterkandidat weiß um die Empfindlichkeiten seines Magistratskollegen Michael Antenbrink, der keine anderen Vorschläge außer seinen eigenen duldet, wie Ochs erklärt.

Doch dass ihm jetzt vorgeworfen wird, er habe einen Spaßwahlkampf geführt und komme bei den Flörsheimern nicht an, weil die CDU-Kandidatin bei der letzten Bürgermeisterwahl im Jahr 2006, Angelika Doetsch, mehr Stimmen als er bekommen habe, hat für den Flörsheimer nun das Fass zum Überlaufen gebracht. Zwar kann Markus Ochs verstehen, dass die Sozialdemokraten nervös sind. Deswegen aber gleich der Presse auch noch die unterschiedlichen Stimmenergebnisse von der Wahl 2006 zuzusenden, ist für ihn lächerlich. Die Presseleute würden selbst recherchieren und wüssten genau, was sie von den Ergebnissen der aktuellen Bürgermeister-Direktwahl zu halten haben, meint Markus Ochs. Denn schließlich sei die Nordwestlandebahn vor sechs Jahren noch nicht eröffnet gewesen. Die Vergleichszahlen, die vom SPD-Wahlkampfhelfer Wolfgang Pokowietz an die Presse versandt worden seien, ließen dies aber unberücksichtigt. Außerdem gebe es eine falsche Zahlenangabe.

Die Sozialdemokraten wollten dabei offensichtlich nur von den Misserfolgen ablenken, die es seit der Amtsübernahme von Michael Antenbrink gegeben habe. So sei die Kulturscheune genau betrachtet ein teurer Flopp. Die Umgestaltung der Grabenstraße und Erzbergerstraße hätten auch keinen großen Verbesserungseffekte zur Altstadtbelebung erzielt. Gescheitert seien ebenfalls in Weilbach die Pläne des Bürgermeisters, an der Frankfurter  Straße ein Ärztezentrum zu bauen. Stattdessen würde dort ein mit hochgiftigen Stoffen kontaminiertes Grundstück nicht von den gesundheitsgefährlichen Altlasten befreit werden. Die Monster-Ampelanlage, die an der Mainzer- und Rüsselsheimer Straße installiert werden soll, wird gleichfalls für die Weilbacher nichts Gutes bringen, ist Ochs überzeugt. Nur viele nervige Staus und noch mehr Lastwagen, die diese Verkehrsverbindung nutzen werden. Dagegen spreche Michael Antenbrink immer nur vom Geld, wenn es um die Ortsumfahrung Weilbach gehe. Das Geld wolle Antenbrink aber lieber für eine Rathauserweiterung in Flörsheim ausgeben, die umstritten und im Moment überflüssig sei, macht Markus Ochs klar. In Wicker habe sich der Bürgermeister erst gewunden, als der Bau eines Kreisels an der Kirschgarten- und Flörsheimer Straße gefordert worden sei. Später habe er dann doch eingelenkt. Wenn Michael Antenbrink in seiner Wahlkampfbroschüre den Eindruck erwecke, er sei für den Bau der Polizeistation, der Flörsheimer Kolonnaden und der Bahnunterführung in der Wickerer Straße verantwortlich, so sei dies unfassbar unehrlich. In Wahrheit seien diese drei wichtigen Projekte von der CDU/FDP-Koalition sowie den CDU-Bürgermeistern beharrlich über viele Jahre hinweg angeschoben und realisiert worden.

Wenn die SPD ihm vorwerfe, dass er als Erster Stadtrat keine Ideen eingebracht habe, so sei dies ebenfalls nicht wahr. Vieles sei im Ansatz von Bürgermeister Michael Antenbrink zurückgewiesen worden. Den Vorwurf der SPD, er habe als Geschäftsführer der TERRA Entwicklungsgesellschaft dem lezten Pächter des La Fayence gekündigt, aber noch keinen neuen Nachpächter gefunden, ist für Markus Ochs gleichfalls ein unlauterer Vorwurf. Zum einen sei der Schritt notwendig geworden, weil das Lokal fast nicht mehr geöffnet war und in der Außenwirkung immer mehr an Boden verloren habe. Die SPD-Vertreter im Aufsichtsrat hätten dagegen auch nichts getan. Zugleich hätten sie aber versucht, nach der Beendigung des Pachtvertrages mit dem letzten Pächter ihre Klientel-Politik durchzusetzen und einen langwierigen Prozess-Vorschlag gemacht. Dass es derzeit für Gastronomen schwer sei, überhaupt Fuß zu fassen, sei bekannt. Mit der Verpachtung müsse man sich deshalb Zeit nehmen, um einen geeigneten seriösen und langfristig interessierten Bewerber zu finden.

Die auffällig freundliche Dankadresse an den im ersten Wahlgang ausgeschiedenen Bewerber bei der Bürgermeisterdirektwahl, Sven Heß (GALF), habe seinen Grund, mutmaßt Markus Ochs. So stünden die Zeichen in Flörsheim auf Rot-Grün nach dem Ende der Bürgermeisterwahl. Nur wolle zum jetzigen Zeitpunkt niemand von der SPD oder der GALF zu dieser Entscheidung stehen. Denn dann müsse ja auch eine klare Aussage darüber gemacht werden, ob Sven Heß als Erster Stadtrat von der SPD mitgewählt wird. Diese Aussage wolle man zum jetzigen Zeitpunk vermeiden.

Markus Ochs weist seinerseits darauf hin, dass es für ihn völlig unbegreiflich ist, wie sein Konkurrent Michael Antenbrink (SPD) seinen Landesvorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel mehrmals nach Flörsheim eingeladen hat. Der zur Wahlkampf-Unterstützung in die Stadt geholte Sozialdemokrat habe bei der Abstimmung im Hessischen Landtag für den Ausbau des Frankfurter Flughafens und für den Bau der Nordwestlandebahn gestimmt. Dennoch zeige sich der Bürgermeister mit stolzgeschwellter Brust mit dem Ausbau-Befürworter Seite an Seite. Zugleich weise die Flörsheimer SPD die Wähler darauf hin, dass der Ausgang der Flörsheimer Bürgermeisterwahl auf Landesebene mit großem Interesse verfolgt werde. “Ich frage mich, wer von uns beiden bei der Frage Fluglärm aufrichtig ist. Zumal ich mit meiner Familie in der Wilhelm-Dienst-Straße wohne und den Lärm bei Ostwind erlebe. Am Wohnort meines  Konkurrenten in Eddersheim ist dies nachweislich nicht so dramatisch”, sagt Markus Ochs.

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