Die 15. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Wahlperiode (XVIII) wird aktuelle politische Themen behandeln. Alle Interessierte sind willkommen, fühlen Sie sich herzlich eingeladen. Die Stadtverordnetenversammlung tagt in der Flörsheimer Stadthalle und ist stets öffentlich. Weitere Informationen finden Sie im Sitzungsdienst der Stadtverordnetenversammlung (Tagesordnung wird erst zehn Tage vor der Sitzung online zu finden sein).

Ort: Stadthalle Flörsheim am Main, Kapellenstraße 1, Flörsheim am Main

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CDU-Antrag für Ärzte-, Praxis- und Gesundheitszentrum findet Mehrheit

FLÖRSHEIM – Einstimmig hat die Stadtverordnetenversammlung in der jüngsten Sitzung einen Antrag der CDU beschlossen, nach dem der Magistrat gemeinsam mit der Marienhaus-Gesellschaft ein Konzept zur Entwicklung des ehemaligen Marienkrankenhauses in ein Ärzte-, Praxis- und Gesundheitszentrum erstellen soll. Nach den Vorstellungen der CDU sollen weitere Ärzte, Allgemein- wie Fachmediziner, für eine Niederlassung in dem ehemaligen Krankenhaus geworben werden. Reif hält es auch für möglich, dass Stadt und Marienhaus-Gesellschaft eine neue Gesellschaft gründen, in die Grundstück und Haus eingebracht werden. Das Grundstück fällt nach der Schließung des Krankenhauses an die Stadt zurück, für das Gebäude sind möglicherweise Ausgleichszahlungen fällig. Den Wert des Grundstücks schätzte Reif auf rund 1,6 Millionen Euro, das Gebäude auf zehn bis 20 Millionen Euro.

Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) begrüßte den Antrag der CDU. Die Zielrichtung sei richtig, ein Ärztehaus vernünftig. Erreicht sei in den Gesprächen mit der Marienhaus-Gesellschaft aber noch nichts. Die finanziellen Rahmenbedingungen könnten voraussichtlich bis zum Jahresende geklärt werden. Eine juristische Auseinandersetzung sei aber noch nicht vom Tisch.

Bei Beratungen über eine weitere Nutzung müsste aber auch das Problem der Stellplätze und der Belastung der Nachbarschaft beachtet werden. Gegenüber privaten Unternehmen würden Bürgerinteressen einen hohen Stellenwert genießen, so Antenbrink.

Quelle: Main-Spitze vom 8. November 2017

Unseren Antrag finden Sie hier: 

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Die CDU will, dass das ehemaligen Marienkrankenhaus künftig als Ärzte- und Gesundheitszentrum genutzt wird. Das würde auch dem sich anbahnenden Ärztemangel in Flörsheim entgegenwirken.

Das Thema Marienkrankenhaus steht bei der nächsten Sitzung der Stadtverordneten (Stadthalle, Kapellenstraße 1, Donnerstag, 2. November, Beginn 19.30 Uhr) erneut auf der Tagesordnung. Das Krankenhaus wurde aus finanziellen Gründen Ende September geschlossen. Die CDU-Fraktion schlägt nun vor, dass der Magistrat gemeinsam mit der Marienkrankenhaus GmbH ein Konzept zur zukünftigen Umwandlung des ehemaligen Krankenhauses in ein Ärzte-, Praxis- und Gesundheitszentrum erarbeitet. Das Konzept soll im nächsten Jahr bis zum Ende des ersten Quartals vorgelegt werden.

Der CDU-Antrag befasst sich – auf den ersten Blick allerdings nicht ersichtlich – mit der befürchteten Schließung von Arztpraxen in der Mainstadt in nächster Zeit. Aus Altersgründen werden in den nächsten Jahre nämlich bis zu sechs Praxen ihre Türen dicht machen, prognostiziert die CDU.

In der Antragsbegründung weist die CDU-Fraktion auf die immer schwieriger werdenden Bedingungen für Belegkrankenhäuser hin. Ein Belegkrankenhaus in der Größe des Marienkrankenhauses sei nicht mehr zu finanzieren. Die Summe der ausstehenden Erstattungen der Krankenkassen reiche nicht mehr für eine „vollumfängliche wirtschaftliche Tätigkeit“ aus, was zu einer finanziellen Schieflage führe. Zu den Schwierigkeiten gehöre auch, dass die Belegkrankenhäuser nur eine rund 80-prozentige Kostenerstattung im Vergleich zu vollstationären Kliniken erhielten. „Das gültige Krankenhausgesetz sieht übrigens die Schließung kleinerer Krankenhäuser vor, was das Marienkrankenhaus in eben diese Situation führte“, erklärt die CDU.

Das Marienkrankenhaus, der Förderverein des Krankenhauses, die Kommunalpolitiker und weitere Flörsheimer hätten in den vergangenen Monaten nach Wegen gesucht, eine alternative Zukunft für den medizinischen Bereich zu finden. Dies sei gelungen. Alle Mediziner und Praxen, die im Marienkrankenhaus aktiv sind, eingeschlossen die Dialyse, die Physiotherapeuten sowie die Augenärzte und die beiden Arztpraxen von Wail Saad und Rudolf Krancher, blieben erhalten. Sie böten weiterhin ihre Dienste für die Patienten aus Flörsheim und der Region an.

Zusammenarbeit nötig

„Wir regen zusätzlich an, dass weitere Ärzte, zum Beispiel Allgemeinmediziner, aber auch weitere Facharztpraxen, für dieses Ärzte-, Praxis- und Gesundheitszentrum gewonnen werden können. Insbesondere kann dieses Zentrum für die mittelfristige Zukunft der ärztlichen Betreuung in Flörsheim einen wichtigen Beitrag leisten, bezieht man die hiesigen Praxen in die Betrachtung mit ein“, so die CDU.

Der Union wäre es nämlich am liebsten, so hatte es CDU-Fraktionschef Marcus Reif schon einmal bei einem Pressegespräch erklärt, wenn der Eigentümer des Gebäudes mit dem Grundstückseigentümer zusammenarbeiten würde. Während die Marienkrankenhaus GmbH beziehungsweise die Waldbreitbach GmbH der Eigentümer der Immobilie ist, fällt das Grundstück nach Schließung des Krankenhauses wieder an die Stadt zurück. Die Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft, deren beiden Anteilseigner der einstige Krankenhausbetreiber und die Stadt Flörsheim sind, könnte für neue Perspektiven sorgen. Diese beiden Partner könnten für die Fortentwicklung der Einrichtung konkrete Ziele vereinbaren, meint die CDU.

Quelle: Höchster Kreisblatt vom 26. Oktober 2017

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Tägliches Bild in Weilbach: In der Frankfurter Straße staut sich der Verkehr. Das Thema erregt in der Mainstadt immer noch die Gemüter. Es soll eine Verkehrskommission gebildet werden.

Stadtverordnete sagen einstimmig Ja zur Wiedereinführung der Verkehrskommission

Seit der Kommunalwahl 2016 kam die Verkehrskommission nicht mehr zusammen. Das soll sich nach dem Willen der Stadtverordneten bald ändern. Spielt der Magistrat da mit?

Das Viererbündnis von CDU, Galf, Freie Bürger und FDP möchte die Verkehrskommission wieder aktivieren und fand für seinen Antrag sogar eine einstimmige Unterstützung. Doch ganz so einfach ist es nicht. Ob die Kommission tatsächlich tagen wird, haben die Stadtverordneten nämlich nicht in der Hand. Trotz des klaren Abstimmungsergebnisses in der Stadtverordnetenversammlung liegt die Einberufung der Kommission beim Magistrat. Die Stadtverordneten konnten den Gemeindevorstand nur um die Wiederbelebung der Verkehrskommission bitten. (mehr …)

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