IMG_0393

Fastenfrühstück 2014

Hier finden Sie einige Impressionen des Fastenfrühstücks der CDU Flörsheim-Weilbach vom Sonntag, dem 6. April 2014. Der Ortsverband CDU Weilbach lud alle Weilbacherinnen und Weilbacher in das Haus am Weilbach ein. Michael Gahler, MdEP, sprach über die bevorstehende Europawahl am 25. Mai 2014 und warb darum, zur Wahl zu gehen.

Neben Michael Gahler begrüßte die Vorsitzende des Weilbacher Ortsverband, Gerlinde Goldbach-Thimm, auch den Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Odermatt, den Parteivorsitzenden der CDU Flörsheim am Main, Steffen Bonk, die Ortsvorsteher aus Wicker, Christopher Willmy, und Weilbach, Thomas Schmidt, sowie den Fraktionsvorsitzenden Marcus K. Reif.

Impressionen

Leave a Comment

logo_mainspitze

Von Elke Flogaus

Auf Wunsch von Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) wurde die Tagesordnung der Ortsbeiratssitzungen am Mittwochabend sowohl für den Bezirk Stadtmitte als auch für den Bezirk Keramag / Falkenberg um einen Punkt erweitert. Dem Rathauschef war es wichtig, über einen möglichen Grundstücksverkauf im Gewerbegebiet West V zu informieren und abstimmen zu lassen.

„Hier ist Zeit zu handeln“, unterstrich der Rathauschef die Dringlichkeit, auf ein lukratives Angebot der Firma „Nextparx Holding GmbH“ zu reagieren, die ihr starkes Interesse an einer 74 000 Quadratmeter großen Fläche zur Errichtung von Gewerbeparkimmobilien zur langfristigen Vermietung bekundet hat. Bei einem Quadratmeterpreis von 170 Euro winken der Stadt dabei Einnahmen von 12,58 Millionen Euro, außerdem spare sie einen Millionenbetrag an Erschließungskosten und könne Gewerbesteuer in beträchtlicher Höhe erwarten. „Die Nextparx GmbH ist ein bundesweit tätiger Projektentwickler und plant und realisiert innovative Logistikimmobilien“, heißt es in der Selbstdarstellung.

Entscheidung im Parlament

Vertreter der Fraktionen hatten bereits Gelegenheit, sich über die Art, Nutzung und Auslastung einer vergleichbaren Gewerbeimmobilie der Firma in Groß-Gerau zu informieren und sich von der Möglichkeit zu überzeugen, kleinere Gewerbebetriebe anzusiedeln. Obwohl bei bekannter Kassenlage der Stadt die Argumente des Bürgermeisters überzeugend klangen, wurde in beiden Ortsbeiräten der Verkauf – ohne Begründung – abgelehnt.

Denn bei den neun Vertretern des Ortsbeirats Stadtmitte stimmte die Mehrheit – nämlich drei Mitglieder der Galf und ein „Freier Bürger“ – mit Nein, während sich die drei Christdemokraten der Stimme enthielten. Für den Grundstücksverkauf waren lediglich die beiden Sozialdemokraten. Ähnlich sah es auf der Keramag aus, wo – bei einem SPD-Ja – die drei Gegenstimmen der UWK, bei Enthaltung des CDU-Vertreters, das abschlägige Votum kennzeichneten. Jetzt bleibt abzuwarten, welchen Beschluss die Fachausschüsse und letztendlich die Flörsheimer Stadtverordnetenversammlung bei dieser „weitreichenden Entscheidung der Stadt“ (Wolfgang Odermatt, CDU) fassen. Bürgermeister Antenbrink nahm das Abstimmungsergebnis der Ortsbeiräte gelassen zur Kenntnis und hofft, die entscheidenden Gremien für das Projekt gewinnen zu können.

Dekan-Reinhold-Klein-Weg

Ansonsten gab es im Ortsbeirat Stadtmitte ausschließlich einstimmige Beschlüsse. So wurden die Pläne für die Gestaltung des Gisbert-Beck-Kreisels mit Ahornbaum in der Mitte, Dolomit-Findlingen und schräg angebrachter Gedenktafel (Kosten 17 500 Euro) ebenso gutgeheißen wie die Benennung des Fußweges zwischen Hauptstraße und Untermainstraße neben dem katholischen Gemeindehaus in Dekan-Reinhold-Klein-Weg. Beschlossen wurde auch die öffentliche Auslegung des Bebauungsplans „Innenstadtzentrum Axthelm“ mit den Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange, bei denen es laut Antenbrink „keine unüberwindbaren Hindernisse gibt“.

Gespräch mit Schützen

Weiterer Tagesordnungspunkt im Ortsbeirat Keramag/Falkenberg war der erneute UWK-Antrag, den Schützen das Schießen mit großkalibrigen Waffen sonntags zu untersagen. Nachdem sich Renate Mohr von der Galf – mit dem Hinweis „hier wird kein Verein angegriffen, es geht nur um Rücksichtnahme“ – und CDU-Vertreter Wolfgang Odermatt – mit der Anmerkung „Gespräche sind zielführender als Verbote“ – mäßigend in die Debatte einschalteten, wurde der Bürgermeister einstimmig zur Kontaktaufnahme mit dem Vereinsvorstand der Schützen beauftragt.

Quelle: Main-Spitze vom 31. August 2012

Leave a Comment

Sehr geehrter Herr Staatsminister Wintermeyer,

die in der Stadtverordnetenversammlung Flörsheim am Main vertretenen Fraktionen und Gruppierungen haben am 24. Januar 2012 einstimmig eine gemeinsame Resolution zur Inbetriebnahme der neuen Landebahn am Frankfurter Flughafen verabschiedet, die ich Ihnen heute übergeben möchte.

Wir Flörsheimer Stadtverordneten und die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt sind zutiefst betroffen und enttäuscht, dass es die Landesregierung nicht für notwendig gefunden hat, die Resolution anl. unserer symbolischen Sitzung im Frankfurter Flughafen durch einen Vertreter entgegen zu nehmen. Dies umso mehr, als ein Vertreter von Fraport anwesend war, dem wir die Resolution überreichen konnten. Das Fehlen eines Vertreters der Landesregierung können wir nur als ein Zeichen des Desinteresses der Landesregierung an unserer fatalen Lage werten.

Sehr geehrter Herr Staatsminister Wintermeyer, Sie konnten sich in den letzten Wochen vor Ort ein Bild davon machen, was dieser unsägliche Lärm für die Menschen in unserer Stadt, insbesondere für die Schulkinder, für unsere älteren Mitbürger in den Altenwohneinrichtungen, für das kürzlich eröffnete Hospiz bedeutet. Wir in Flörsheim tragen mit anderen Kommunen seit Jahrzehnten die Hauptlasten des Flugbetriebs in Frankfurt. Was seit dem 21. Oktober 2011 passiert, ist unverantwortlich. Wir erwarten von der Landesregierung, die nach dem Wahlergebnis der letzten Landtagswahl von vielen Wählerinnen und Wählern in Flörsheim unterstützt worden ist, dass Sie sich Ihrer Verantwortung bewusst wird.

Wir stehen jederzeit für einen Dialog bereit, es müssen aber auch deutliche Signale seitens der Landesregierung kommen.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Odermatt

Download des Briefs:
Offener Brief Odermatt

Leave a Comment

hk_flughafen

Flörsheimer Stadtverordnetenversammlung tagte symbolisch im Abfertigungsbereich des Flughafens

Die Kommunalpolitiker im Airport-Gebäude zogen die Blicke der Flugpassagiere auf sich.

Frankfurt/Flörsheim. Ängstlich schaut das kleine Mädchen im Vorbeigehen auf eine Ansammlung von Erwachsenen, die auf Klappstühlen mitten in der Abfertigungshalle B des Terminal 1 am Frankfurter Flughafen sitzen. “Was sind das für Leute, Mamma?” Die Mutter antwortet: “Das sind alles Menschen, die bekommen von den Flugzeugen ganz viel Krach in ihre Häuser und protestieren deshalb hier dagegen.” Tatsächlich ist ein über 60 Personen großer Tross von Stadtverordneten, Magistratsmitgliedern sowie Verwaltungsmitarbeitern und Unterstützern aus Flörsheim zum Frankfurter Flughafen gefahren. Im Terminal 1 wird eine symbolische Stadtverordnetenversammlung abgehalten. Zum Schluss wird eine Resolution mit insgesamt zwölf Forderungen verabschiedet. Hauptanliegen der Resolution ist die Forderung nach Stilllegung der Nordwest-Landebahn. Bei der symbolischen Abstimmung über den Forderungskatalog heben auch alle CDU-Stadtverordneten die Hände. Später wird Marcus Reif, der Fraktions- und Parteichef der Flörsheimer Christdemokraten, bei seiner Ansprache heftig die hessische Landesregierung angreifen. Die Regierenden in Wiesbaden müssten zuhören, sonst würde ihnen bald keiner mehr zuhören. Ins gleiche Horn stoßen die Redebeiträge der Grünen sowie der Sozialdemokraten sowie der Freien Bürger. Allesamt sind die Stadtverordneten aus der Mainstadt der Meinung, dass die Belastungen über weite Teile ihrer Stadt fast schon Menschenverachtung dokumentieren.

Für Georg Gottas (Grüne Alternative Liste Flörsheim) ist es vor allem ein großer Anteil von “Größenwahn”, der bei der ehemaligen Regierungsmannschaft von Roland Koch dazu geführt habe, den Beschluss für den Bau der neuen Landebahn voranzutreiben. Der Kommunalpolitiker war einer der ersten Flörsheimer, der sich vor über 30 Jahren im Kampf gegen die Startbahn West engagierte. Die damalige Flughafenerweiterung war Auslöser für die Gründung der Grünen-Gruppierung in der Mainstadt. Georg Gottas nimmt mit Genugtuung zur Kenntnis, dass die CDU-Stadtverordneten auf die Linie der Landebahn-Gegner eingeschwenkt sind. “Vor zehn Jahren haben uns von der CDU viele für verrückt erklärt, wenn wir vor der Nordwest-Bahn warnten. Jetzt macht das keiner mehr.”

Bouffier-Vergleich

Als sein Gegenpart könnte der ehemalige Erste Stadtrat von Flörsheim und heutige CDU-Stadtverordnete Norbert Hegmann auftreten. Tut er aber nicht. Denn der Wickerer ist seit Jahren einer der engagiertesten Ausbaugegner. Zu Startbahn-West-Zeiten war dies noch anders. “Wir haben damals versprochen bekommen, dass ein Ausbau nicht über die Grenzen des Flughafens erfolgen wird. Dieses Versprechen wurde gebrochen”, erklärt Hegmann zum x-ten Male.

Auch der Galf-Stadtverordnete Peter Kluin demonstrierte vor über drei Jahrzehnten schon gegen die Startbahn West. Der Flörsheimer Kommunalpolitiker formuliert einen drastischen Vergleich. “Wenn Ministerpräsident Bouffier nachts ein achtjähriges Mädchen auf der Straße sehen würde, dann wäre er bestimmt darüber besorgt. Wenn die Kinder aber wegen des Fluglärms über der Stadt nicht mehr ruhig und ausreichend schlafen können, besorgt ihn dies anscheinend nicht.” Trotz aller Kritik an Volker Bouffier sieht der Stadtverordnete nun bei der schwarz-gelben Landesregierung “viel Bewegung” beim Problemfall Fluglärm.

“Herzlichen Dank”

Vor Beginn der symbolischen Stadtverordnetenversammlung – die “real” eine halbe Stunde in der Flörsheimer Stadthalle abgehalten wird – wuselten noch Fernsehleute und Rundfunkreporter im Terminal 1 umher. Doch bei der Übergabe der Resolution an Frank Cornelius, einen Fraport-Mitarbeiter für “politische Kommunikation”, sind dann fast nur noch Presse-Fotografen anwesend. Cornelius sagt nach dem Überreichen der Resolution “herzlichen Dank” zu Flörsheims Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Odermatt. Die Fraport werde nun “hausintern und mit den Anteilseignern darüber diskutieren”. Übrigens: Die Idee mit den Klappstühlen hatte ein Ex-Fraport-Mitarbeiter, nämlich Polit-Berater Reinhard Bölts. meh (meh)

Quelle: Höchster Kreisblatt vom 25. Januar 2012

Nachfolgende Fotos mit freundlicher Genehmigung von Christoph Boeckheler

Pressespiegel

Leave a Comment

odermattwolfgang

CDU Flörsheim am Main gratuliert

Flörsheims Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Odermatt wird am Freitag, dem 30. September 2011, 65 Jahre alt

endersberthilde

Der Vorsitzende der Flörsheimer Stadtverordnetenversammlung Wolfgang Odermatt feiert am 30. September seinen 65. Geburtstag. In einer Presseerklärung würdigte der Partei- und Fraktionsvorsitzende der Flörsheimer CDU Marcus K. Reif den Jubilar als einen stets engagierten Mandatsträger, der sich nun schon seit mehr als 18 Jahren in den städtischen Gremien für die örtliche Gemeinschaft einsetze. In seinem sensiblen Aufgabenbereich, der Sitzungsleitung in dem höchsten und wichtigsten Organ der Untermainstadt, zeige er eine große Umsicht, verbunden mit einer ihm ganz persönlichen Höflichkeit, die auf viel Fingerspitzengefühl beruhe. „Wir sind sehr froh, dass wir ihn in unseren Reihen haben“, schrieb Marcus Reif.

Odermatt, der seit 22 Jahren im Stadtteil Keramag/Falkenberg wohnt, ist 1984 in die CDU eingetreten. Seine erste erfolgreiche Initiative in der Kommunalpolitik war die Einrichtung eines Ortsbeirats für seinen Stadtteil, dem er nun schon viele Jahre angehört. Seit er bei der Kommunalwahl des Jahres 1997 erstmals mit einem hohen Stimmenanteil in die Flörsheimer Stadtverordnetenversammlung gewählt worden war, wirkt er in diesem Entscheidungsgremium und seinen Ausschüssen mit. Dabei sieht er in der Sozialpolitik, der Sorge um ein gedeihliches Miteinander von Jung und Alt und dem weiteren Ausbau der Betreuungsangebote für die jungen Familien, sowie im Umweltbereich die Schwerpunkte seines Engagements. Am 24. April 2008 wurde er in das verantwortungsvolle Amt des Stadtverordnetenvorstehers gewählt, in dem er nach der diesjährigen Kommunalwahl vom Stadtparlament durch seine Wiederwahl bestätigt wurde.

Im Hauptberuf ist Wolfgang Odermatt im reinland-pfälzischen Umweltministerium als  Ministerialrat im Bereich Naturschutz tätig. Seine berufliche Laufbahn im öffentlichen Dienst begann bei der Bundeswehrverwaltung nach seinem Grundwehrdienst. Danach war er Personalchef bei der Stadtverwaltung Bad Dürkheim. Dem schloss sich eine mehr als zehn Jahre dauernde Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Landtagsfraktion der CDU in Rheinland-Pfalz an, bis er ins Ministerium wechselte.

In seiner Freizeit spielt er gerne Gitarre. Außerdem liebt er klassische Musik und gute Bücher, besonders Belletristik und die deutsche Geschichte interessieren ihn. Fit hält er sich u. a. mit größeren Radtouren, und er ist ein Fan von Mainz 05. Wolfgang Odermatt ist verwitwet und hat vier Kinder.

Der Vorsitzende von CDU-Fraktion und CDU-Stadtverband Marcus Reif dankt Wolfgang Odermatt für seinen engagierten Einsatz für das Gemeinwohl und wünscht ihm noch ein langes politisches Wirken für seine Heimatstadt.

Leave a Comment

Nächste Seite »